Category Archives: Gospel

Anmeldung zum NGCT ab sofort möglich!

 

10-norddeutsches-gospelchortreffen-vom-7-9-september-2018-in-uelzenAb sofort ist es möglich, sich als Chor zum 10. Norddeutschen Gospelchortreffen anzumelden, das vom 7. bis 9. September in Uelzen stattfindet. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt – deshalb: keine Zeit verlieren; denn das Interesse an der “Jubiläumsausgabe” des größten Gospelfestivals in Norddeutschland ist groß!

Zu Anmeldung geht’s HIER!

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Workshops beim NGCT

 

10-norddeutsches-gospelchortreffen-vom-7-9-september-2018-in-uelzenEs gibt Neues vom Norddeutschen Gospelchortreffen, das vom 7. bis 9. September 2018 in Uelzen stattfindet: Das Workshopprogramm ist online – den Mass-Choir wird Stefan Wieske leiten, es gibt Workshops zu den Themen “Afrika-Gospel”, “Percussion”, “Gospel-Guitar” und etliches mehr (und das eine odere andere kommt vermutlich sogar noch dazu) – die jeweils aktuelle Zusammenstellung gibt es HIER!

 

Greifswald: Record-Release-Konzert am 13. Januar 2018

Vor wenigen Tagen ist die fünfte CD des Gospelkombinates erschienen: „psalms & chorals“. Das möchte der Chor feiern und lädt zum Konzert am 13.01.2018, um 19 Uhr, in die Johanneskirche Greifswald ein.

Record-Release-Konzert am 13. Januar 2018

Dieses wird ein etwas anderes, eher interaktives Konzert. Die Kozertbesucher sind zum Mitmachen, Miträtseln, Mitsingen und Mitklatschen aufgefordert. Außerdem wird die eine oder andere ungewöhnliche und unveröffentlichte Version der von Nicole Chibici-Revneanu vertonten Psalmen zu sehen und hören sein.

Der Eintritt ist kostenlos.

Gospelgottesdienst zum Jahresschluss

An Silvester, 31.12.2017 lädt die Kirchengemeinde Gronau (Leine) herzlich zum Gospelgottesdienst ein. Er beginnt um 17 Uhr in der St. Matthäi-Kirche. in einem Jahresrückblick wird noch einmal für die getauften Kinder und Erwachsenen, für die konfirmierten Jugendlichen und für die getrauten Ehepaare des Jahres 2017 gebetet. In einer “Offenen Phase” besteht Gelegenheit, für persönliche Anliegen eine Kerze anzuzünden oder sich persönlich segnen zu lassen. Und natürlich gibt es Lieder vom Gronauer Gospelchor ~JOY~ sowie Gemeindelieder zum Mitsingen. Im Mittelpunkt steht ein Gleichnis Jesu, das zur Gelassenheit ermutigt. Und: ganz gleich, ob man sich der Aktion “Brot statt Böller” verpflichtet fühlt oder für beides, “Brot und Böller”, etwas übrig hat: Mit der Kollekte des Gottesdienstes kann man noch einmal die Aktion “Brot für die Welt” unterstützen.

Gospel-Benefizandacht: Frieden im Nahen Osten

Plakat-Advent„Frieden und Licht – peace and light“: Unter diesem Thema gestaltet der Gronauer Gospelchor ~JOY~ eine Gospelandacht am 3. Advent, 17. Dezember um 17 Uhr in der St. Matthäikirche Gronau (Leine). Der Eintritt ist frei, die Kollekte kommt christlichen Schulen im Libanon und in Jordanien, in denen ein firedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen praktiziert und eingeübt wird. „Die „Schneller-Schulen“ leisten so einen wichtigen Beitrag für ein Zusammenleben in Frieden und Toleranz im Nahen Osten. (Nähere Informationen über die „Schneller-Schulen“ gibt es übrigens HIER) Herzliche Einladung!

Gospel Jam mit Joakim Arenius

Gerne gebe ich folgende Info von Carolin Stäbler aus Filderstadt-Bernhausen (Chorleiterin des Pop- und Gospelchor Bernhausen und des Pop- und Gospelchor Gniebel / Rübgarten) weiter:

Mit seinem neuen Mitmach-Projekt „Gospel Jam“ tourt Joakim Arenius Ende Januar 2018 durch Deutschland. Einen Abend lang kannst Du zusammen mit ihm im großen Chor singen und Gospelvielfalt genießen: Traditionals, Contemporary, A cappella, Klassiker und brandneue Songs in verschiedenen Regionen Deutschlands. Eingeladen sind Sängerinnen und Sänger aus Chören, EinzelsängerInnen und Interessierte aus der jeweiligen Region, die eine Chorprobe mit einem ganz Großen der europäischen Gospelszene erleben möchten.

Gönn Dir eine Auszeit und „jamme“ mit!

Der schwedische Gospelstar Arenius erprobt mit diesem Projekt außerdem ein neues Programm namens ScoreX, was das Lernen von Songs mit Hilfe von Audiodateien und Noten zum einfachen Download erleichtern soll. Für die Anmeldegebühr in Höhe von 10 € für diesen Abend erhältst du neben einem inspirierenden Abend auch noch Zugang zu ScoreX, mit dem du einen Monat lang dieses neue Tool ausprobieren und für deine Arbeit nutzen kannst.

Überzeug Dich selbst und schau vorbei beim „Gospel Jam“!

Tourdaten 2018:
24.1. Flensburg, St. Jürgen
25.1. Münster, Matthäuskirche
26.1. Braunschweig, Emmauskirche
27.1. Witten, Ev. Pop-Akademie
29.1. Mainz, Christuskirche
30.1. Karlsruhe, Markuskirche
31.1. Stuttgart, Petruskirche FilderstadtBernhausen (Talstraße, Nähe FILharmonie)

Uhrzeit: jeweils 18.30 – 21.30 Uhr
Kosten: 10 € pro Person, inkl. Nutzung von ScorX für die Songs des Abends bis zum 31. Januar

Anmeldung hier

Norddeutsches Gospelchortreffen: Homepage

10. Norddeutsches Gospelchortreffen vom 7. - 9. September 2018 in Uelzen

Vom 7. bis 9. September 2018 findet das 10. Norddeutsche Gospelchortreffen – Norddeutschlands größtes Gospelfestival – in Uelzen statt. Es kehrt damit an seinen Ursprungsort zurück – denn 1999 hat die NGCT-Welle in Uelzen angefangen. Jetzt ist fürs 10. NGCT auch eine eigene Homepage freigeschaltet. Hier ist die Adresse:

www.ngct2018.de

In Kürze gibt es dort genauere Informationen über das Programm, die Anmeldemöglichkeiten usw. – Und wer auf keinen Fall etwas verpassen möchte, kann sich auch für den NGCT-Newsletter anmelden!

Von Paul Gerhardt bis Albert Frey: “Feiert Jesus 5” ist da – eine Rezension

“Versöhnung mit der Tradition”

Als der erste Band der erfolgreichen Liederbuchreihe “Feiert Jesus” erschien, wäre niemand auf die Idee gekommen, darin eine “Liturgie” abzudrucken und Choräle aus dem Evangelischen Gesangbuch aufzunehmen. Der Gesangbuchdichter Paul Gerhardt aus dem 17. Jahrhundert gehört schon seit geraumer Zeit zu den anerkannten Lobpreis-Autoren und ist in “Feiert Jesus 5” besonders reichlich vertreten (ca. die Hälfte der aufgenommen Gesangbuchlieder sind Paul Gerhardt-Lieder). Im Anhang dieses 5. Bandes sind gleich eine ganze Reihe “thematischer Liturgien” angeboten, außerdem traditionelle Texte aus dem Heidelberger Katechismus, das Apostolische Glaubensbekenntnis, Luthers Morgen- und Abendsegen und eine sehr traditionelle Beichtliturgie. Im Verzeichnis der “besonderen Liedarten” sind “liturgische Stücke” als eigene Gattung aufgeführt. Die “Versöhnung mit der Tradition” ist also noch weiter vorangeschritten als es sich schon in Band 4 abgezeichnet hat. Ich persönlich finde das positiv. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an ein Wort des Gospelmusikers Edwin Hawkins. In einem Konzert wollte jemand ein Lied von Johann Sebastian Bach vortragen. Bei manchen Chormitgliedern stieß das auf Ablehnung – schließlich sei es doch ein “Gospelkonzert”. Edwin Hawkins aber sagte: “Wenn es von Jesus handelt, ist es Gospel”
Irritiert hat mich bei den Chorälen in “Feiert Jesus 5” allerdings die Tatsache, dass bei fast allen Gesangbuchliedern ein Gegenwartsautor als Bearbeiter genannt ist, obwohl die Veränderungen meist marginal sind (geringer als bei den diversen Gesangbuchrevisionen der letzten Jahre) und außerdem nur selten Verbesserungen darstellen. Auch bei der Strophenauswahl hatten die Herausgeber nicht immer eine glückliche Hand. Zwar wird kaum jemand heute bei einem Paul-Gerhardt-Lied alle Strophen singen wollen (unter zehn Strophen hat er ja kaum mit dem Dichten angefangen). Aber beim Lied “Die güldene Sonne” hätte unbedingt die Strophe dabei sein müssen, die das gerade heute aktuelle Thema “Heilung” aufgreift (EG 449, Vers 8: “…Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund”)
Doch zurück zum Positiven: Erfreulich ist, dass die Lieder eine viel größere thematische Vielfalt aufweisen, als man sie bisweilen gerade der Lobpreismusik vorwirft, die angeblich in immer gleichen Formulierungen die “Herrlichkeit des Königs” besinge. Gab es in den vergangenen Jahren durchaus christliche Liederbücher, in denen das Kreuz Jesu praktisch nicht vorkam (das gilt leider am deutlichsten für “Mein Gospelliederbuch” aus dem Gütersloher Verlagshaus, das kein einziges “Passionslied” enthält), so wird das Leiden und das Kreuz Jesu hier keineswegs mehr ausgeblendet (“Ich komm zum Kreuz” Nr. 23 – “Dieses Kreuz vor dem wir stehen” Nr. 24, “In dem Kreuz liegt die Kraft” Nr. 27 – “Mann der Schmerzen” Nr. 31 u.v.m.). Allerdings sind die gewählten Formulierungen gerade bei diesem Thema größtenteils recht konventionell und selten geeignet, das Alte wirklich “neu” zu sagen und so auch wirklich neu ins Bewusstsein zu bringen.
Zum Stichwort “Versöhnung mit der Tradition” passt auch, dass anscheinend das Reformationsjubiläum seine Spuren interlassen hat: Viele Lieder lassen die “Allein”-Formulierungen Martin Luthers anklingen.
Eine thematische Engführung gibt es immer noch: Die Gottesliebe hat zwar zu Recht einen großen Raum in den enthaltenen Liedern, Lieder, die zur Nächstenliebe motivieren, sind aber nach wie vor kaum zu finden (mir ist bisher nur Lothar Kosses “Unser Licht wird leuchten” (Nr. 109) aufgefallen, außerdem noch “Nehmt einander an” Nr. 134 – aber schon das bezieht sich im Wesentlichen auf den Umgang innerhalb der Gemeinde),
Kann die “Gospelszene” nun etwas anfangen mit diesem Buch? Fangen wir mit einer Äußerlichkeit an: Wer englisch singen möchte, wird auch in diesem Buch reichlich fündig. Erfolgreiche Titel von Chris Tomlin, Brenton Brown (z.B. The Lion and the lamb), Stuart Townend (The power of the cross, Resurrection Hymn) und anderen werden mit englischem Originaltext und auf deutsch zugänglich gemacht. Kleine Beobachtung am Rande: Bei “the Lion and the lamb” (Nr. 72) ist im letzten gesungenen Takt des Refrains die Melodie anders als im auf youtube zu findenden Original notiert (was eine größere Abweichung als bei den “bearbeiteten” Chorälen darstellt, ohne dass hier ein “Bearbeiter” genannt wird …) .
Nach meinem Eindruck ist aber die Produktion deutscher Lieder bzw. von deutschen Autoren besonders stark angestiegen (was für Gospelchöre kein Schade sien muss, da auch hier immer mehr die Scheu verloren geht, auch auf deutsch zu singen). Da das Liederbuch insgesamt 248 Lieder enthält, wird jeder etwas finden, was ihn anspricht.
Interessant für Gospelchöre: Gleich zwei Variationen des Klassikers “Amazing grace” sind zu finden (“Broken Vessels” dt: “Krüge aus Ton” Nr. 21 – in “bewährter Hillsong-Qualität”) und, näher dran am Original, Chris Tomlins “Amazing Grace / My Chains are gone” Nr. 35 – dt. “Gnade für uns (Die Ketten sind los)”. Gospelchören wäre es allerdings entgegengekommen, wenn öfters einmal wenigstens der Refrain dreistimmig ausgesetzt gewesen wäre. Das hätte keinen zusätzlichen Platz gekostet, da das in einem Notensystem möglich ist und es hätte dem Buch möglicherweise viele zusätzliche Nutzer erschlossen.
Fazit: Einigen Liedern aus diesem Buch wird man sicher in absehbarer Zeit auch in Gospelchören begegnen. Und die sehr guten und ausführlichen Verzeichnisse am Ende (nach Stichworten, Bibelstellen und nach Liedgattungen) helfen, für bestimmte Anlässe – auch für solche, für die Gospelmusik bisher “knapp” war – passende Lieder zu finden. Eine Anschaffung für den Chorleiter – zur Orientierung, was gerade “angesagt” ist – ist sicher sinnvoll. Eine Anschaffung für den ganzen Chor empfiehlt sich wohl nur für Singgruppen, die hauptsächlich einstimmig singen und vor allem Lobpreismusik im Repertoire haben.

Musical “Katharina Lutherin” in Gronau (Leine)

Bierbrauerin, Hauswirtschaftsleiterin, theologische Gesprächspartnerin, gelernte Nonne und Martins “Herr Käthe” – all das und mehr war Katharina von Bora, die “Lutherin”, die erste Frau in einem evangelischen Pfarrhaus. Im Reformations-Jubiläumsjahr gibt es Anlass genug, sich mit dieser faszinierenden Frau der Reformation zu befassen. Auf unterhaltsame Weise ist das möglich mit dem Familien-Musical “Katharina Lutherin”. Am Freitag, 27. Oktober 2017 wird es um 18 Uhr in der St. Matthäikirche in Gronau zu erleben sein. Der Text stammt von Stephanie Schwenkenbecher (bekannt als Autorin in der “Zeit” und als Verfasserin des Buches “Generation Y”), die Musik komponierte Pastorin Dr. Nicole Chibici-Revneanu – sie leitet das Bibelzentrum in Barth und hat sich auch als Gospelmusikerin und -komponistin bereits einen Namen gemacht.
Aufgeführt wird es von der Musicalcompanie “De pommerschen Engelspierken” unter Leitung der Komponistin. “Engelspierken” ist ein Wort aus dem pommerschen Platt. Es meint zwar eine Libelle, heißt wörtlich übersetzt aber “Stückchen von einem Engel”. Engel, also Überbringer einer guten Botschaft – das wollen auch die knapp 40 Mitwirkenden sein, die das Musical gestalten – übrigens Menschen aus allen Generationen, die jüngste Mitwirkende besucht die zweite Grundschulklasse, der älteste ist über 70 Jahre alt.
Der Eintritt ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten werden erbeten.