Popularmusik Ausbildung: Bewerbungsfrist endet am 15.6.!

Die Bewerbungsfrist für ein Bachelor Studium „Evangelische Kirchenmusik popular“ an der Ev. Pop-Akademie Witten läuft am 15. Juni aus. Wenn also jemand mit dem Gedanken spielt, dieses Studium zum Wintersemester zu beginnen, sollte er ganz schnell aktiv werden!
Hier gibt es die wichtigsten Infos: https://www.ev-pop.de/bewerbung/
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„Fridays for Future“ als Musical

Ja, auch das gibt es: Ein Musical (manche sagen auch „Oratorium“) zur Bewegung „Fridays for Future“. Die Noten von Eberhard Arning gibt es gratis hier im Netz:

https://www.kirchenmusikliste.de/sites/default/files/fridays_for_future.pdf

So soll man Geschichten erzählen

„Man bat einen Rabbi, dessen Großvater ein Schüler des Baalschem (des verehrten Gründers der chassidischen Bewegung) gewesen war, eine Geschichte zu erzählen. ‚Eine Geschichte‘, sagte er, ’soll man so erzählen, daß sie einem selbst Hilfe sei.‘ Und er erzählte: ‚Mein Großvater war lahm. Einmal bat man ihn, eine Geschichte von seinem Lehrer zu erzählen. Da erzählte er, wie der heilige Baalschem beim Beten zu hüpfen und zu tanzen pflegte. Mein Großvater stand und erzählte, und die Erzählung riß ihn so hin, daß er hüpfend und tanzend zeigen mußte, wie der Meister es gemacht hatte. Von der Stunde an war er geheilt. So soll man Geschichten erzählen.'“

(Chassidische Legende, m.W. von Martin Buber überliefert)

Gesangbuch fürs Smartphone

Evangelische Landeskirche in Württemberg veröffentlicht Lieder-App

Stuttgart. Pünktlich zum 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) im Juni 2019 in Dortmund veröffentlicht die Evangelische Landeskirche in Württemberg eine erste Version der Lieder-App „Cantico“. Sie ist zunächst für iOS-Geräte verfügbar; in Kürze wird sie auch für Android-Geräte erscheinen.

„Das Smartphone und die Apps sind der heutige Kommunikationsweg Nummer eins. Ziel ist es, dass Cantico die Anlaufstelle für christliches und geistliches Liedgut wird“, sagt Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke. Die App werde daher kostenlos und bereits inklusive 33 Kernliedern aus dem Evangelischen Gesangbuch zum Download angeboten. Die User können anschließend über InApp-Käufe weitere Liedsammlungen erwerben.

Bis Ende 2020 soll in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das komplette Evangelische Gesangbuch mit allen Regionalteilen als InApp-Kauf abrufbar sein.

Die erste Liedsammlung, die es für 7,99 Euro zu erwerben gibt, ist das Kirchentagsliederbuch #lautstärke.

„Mit dem Smartphone hat man das Liederbuch und damit hilfreiche Texte und Melodien für alle Lebenslagen und Lebensfragen immer dabei. Singen ist mehr als Lesen. Es berührt und lässt Menschen aufatmen. ,Cantico‘ ist gedacht für alle, die ein Lied alleine singen wollen oder mit anderen zusammen, zuhause, in der Kirche, unterwegs oder im Urlaub. Die Lieder-App ,Cantico‘ kann deutlich mehr als ein Buch“, sagt Stefan Werner, Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats.

„Uns war es wichtig, dass wir gemeinsam mit dem DEKT die relevante Zielgruppe erreichen, schnell mit einem Minimum Viable Product (MVP) am Markt sind, von der Nutzererfahrung profitieren und unser Produkt agil und nutzerzentriert weiterentwickeln können. Dazu gehören alternative Oberflächendesigns und frei kombinierbare Melodien und Begleitsounds“, sagt Johannes Quirin, Geschäftsführer des Stuttgarter Startups Kohelet 3 GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist für Konzeption, Entwicklung und Pflege der App verantwortlich.

Nach dem Download der App und dem Kauf einzelner Liedsammlungen stehen den Usern zu allen Liedern Texte und Noten zur Verfügung. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Noten skalierbar sind und sich optisch allen Endgeräten anpassen. Zudem lassen sich die Noten und der Text mit Hilfe farblicher Markierungen verfolgen, so dass die richtige Stelle des Liedes immer im Blick bleibt. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit, entweder nur den Gesang oder nur die Melodie abzuspielen. Alles ist auch offline nutzbar. Damit wird Singen, wann und wo immer man will, möglich.

Weitere Funktionen sind bereits in Planung. So wird die App künftig für Kirchengemeinden eine Beamer- oder auch Liedplanungsfunktion beinhalten. Die Liedauswahl kann dann während eines Gottesdienstes an die Wand projiziert und den Besuchern gleichzeitig kostenlos als digitales Liedblatt zur Verfügung gestellt werden. „Damit soll die Freude am Singen, Liederhören und Liederkennenlernen in unserer Kirche weiter gefördert werden“, betont Hanke. Eine schnelle, nutzerfreundliche Verbreitung von traditionellem und neuem geistlichem Liedgut stehe dabei im Vordergrund.

Und so kann es dann bald auf unseren Smartphones aussehen:

Cantico_Notenansicht

Bild: https://www.elk-wue.de/presse/pressefotos/aktuelles

Ein bisschen Musiktheorie: Wichtiger Link

Ich werde nie behaupten, dass meine kleinen musikalischen Werke, die sich weitgehend in konventioneller Harmonik (Tonika, Dominante …) bewegen, besonders anspruchsvolle Musik darstellen. Trotzdem habe ich mich immer gefragt, warum eigentlich heute eine viel größere Kluft zwischen „Gebrauchsmusik“ und (angeblicher) „Kunst“ besteht als zum Beispiel zu Bachs Zeiten, dessen Werke einerseits Gebrauchsmusik (meistens für den Gottesdienst, gelegentlich auhc zum bejubeln von Fürsten oder anderen Anlässen) und andererseits trotzdem das künstlerisch anspruchsvollste waren, was man sich zu seiner Zeit vorstellen konnte.

Erhellend für mich war deshalb der Text vom Komponisten Patrick Schönbach „Wenn Musik aus der Zeit fällt oder: Weshalb ich aus Überzeugung im 21. Jahrhundert tonale Musik schreibe“. Ihr findet ihn HIER

Popular-Kirchenmusik-Ausbildung!

Bachelor Kirchenmusik Popular an der Ev. Pop-Akademie Witten:
Infotag – Bewerbung – Aufnahmeprüfung

Im Wintersemester 2019/2020 startet an der Ev. Pop-Akademie Witten der vierte Jahrgang des Bachelorstudiums Kirchenmusik Popular. Alle Interessierten sind herzlich zum Infotag am 11. Mai 2019 eingeladen. Dort erfahrt Ihr alles zu Bewerbung, Aufnahmeprüfung und Studienalltag aus erster Hand.

Infotag: Samstag, 11.05.2019, 10.00 – 18.00 Uhr – Anmeldung erforderlich!
Bewerbung zur Aufnahmeprüfung bis zum 15.06.2019.
Hier findet Ihr alle Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen, der Bewerbung und der Aufnahmeprüfung zum Bachelorstudium Kirchenmusik Popular.

Popular Kirchenmusik: Neuer Studiengang an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen

Die Hochschule für Kirchenmusik Tübingen bietet ab dem Sommersemester 2019 den neuen Bachelor-Studiengang „Popular Kirchenmusik“ an. In diesem bilden verschiedene Popularmusikfächer (mit den möglichen Hauptfächern Klavier oder Gitarre) das Gros des Curriculums. Daneben besteht weiterhin die Möglichkeit, den Master-Studiengang „Kirchliche Popularmusik“ – auch berufsbegleitend – zu studieren.
Die Vernetzung zwischen „neuer“ und traditioneller Kirchenmusik im eigenen Haus, die moderne Ausstattung und die Anbindung an die vielfältige Jazz/Pop-Szene in Tübingen und Stuttgart macht die Ausbildung an der HKM Tübingen besonders attraktiv.

Hier findet Ihr einen Trailer über den neuen Studiengang.
Auf der Website der Hochschule gibt es weitere Infos zu den Studiengängen wie auch den Aufnahmeprüfungsbedingungen.

Gospelgottesdienst am Gründonnerstag

Am Gründonnerstag, 18. April, gestaltet der Gronauer Gospelchor ~JOY~ einen Gottesdienst in der Gronauer St. Matthäikirche. Er beginnt um 19 Uhr. An diesem Tag, an dem Jesus das Heilige Abendmahl eingesetzt hat. hat er seinen Jüngern die Füße gewaschen. Diese Geschichte steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes, in dem auch das Heilieg Abendmahl gefeiert wird. Der Gospelchor wird vor allem „Gospel-Klassiker“ von Andrae Crouch und Edwin Hawkins zu Gehör bringen, aber auch ein modernes Lied zum Osterpsalm 118 – „Shouts of Joy and Victory“. Herzliche Einladung!

Plakat JOY Gospelgottesdienst

 

 

 

„Wie geht’s weiter?“ – Gospelgottesdienst

!Rock&Gospel!-Gottesdienst mit dem Thema
Wie geht’s weiter? Diese verdammte Unsicherheit“
am Sonntag, den 24. März 2019 um 10:30 Uhr in der Filharmonie in Filderstadt-Bernhausen.

Die Predigt kommt von Andreas Malessa. Vielen ist er als Moderator in Radio und Fernsehen sowie als Referent und Songtexter bekannt. Mehr über Andreas Malessa erfahren Sie auf unserer Website www.rock-und-gospel.de.

Dass Andreas Malessa, dessen Predigt wir sonst üblicherweise im Herbst-!R&G! hören dürfen, diesmal schon im Frühjahrs-!R&G! dabei ist, hat einen besonderen Anlass. Was dieser besondere Anlass ist, erfahren Sie am 24. März im !R&G!. 😉

Beim !R&G! wird die Botschaft mit einem so augenzwinkernden wie lebensnahen Anspiel des „Theater Transparent“ mit Manfred Geywitz, Renate Müller und Regina Hintzenstern sowie mit rockiger musikalischer Begleitung der Band „Joyful Noise“ mit Josy Albrecht („Capewalk„) unterstützt werden. Die Musik wird diesmal zudem auch von einem Pop- und Gospelchor bereichert.

Die parallel stattfindende „Kinderkirche live“ für die älteren Kinder wird von Andreas Schwantge gestaltet. Außerdem gibt es natürlich auch eine Kinderbetreuung für die Kleinsten – mit Tonübertragung vom Gottesdienst für die Eltern, die ihre Kinder nicht alleine lassen können oder wollen.

Weitere Informationen – u.a. einen (teilweise bebilderten) Rückblick auf die bisherigen !R&G!s finden Sie unter www.rock-und-gospel.de. Schauen Sie dort mal vorbei und erkunden Sie die aktuellen Infos zum !Rock&Gospel!

Neue Noten: Jesus Lamb of God

Ein einfacher Chorsatz mit dem liturgischen Text des „Agnus Dei“ kommt neu aus meiner Werkstatt. Den Text gibt es auf deutsch und auf Englisch. HIER ist das Lied zu finden.
Es kann in der Liturgie an der entsprechenden Stelle – vor der Austeilung – gesungen werden (also statt „Christe du Lamm Gottes“ oder der sonst üblichen Fassung des Agnus Dei). Es eignet sich aber m.E. auch gut dafür, es im Gehen zu singen, also zum Beispiel zum Einzug in einem Gottesdienst in der Passionszeit oder am Gründonnerstag, oder als Zwischengesang beim Abgehen eines Kreuzweges (auf dem Weg von Station zu Station)

Jesus Gottes Lamm – Jesus Lamb of God

Zur Erinnerung an Lothar Zenetti

Am 24. Februar 2019 starb Lothar Zenetti, katholischer Theologe und Dichter, Verfasser von so bekannten Texten wie „Was keiner wagt, das wagt zu denken“ und „Segne dieses Kind und hilf uns ihm zu helfen.“ Schon in den sechziger Jahren setzte er sich für Jazz und  Beat als Teil der Kirchenmusik ein. Ihn als Vertreter des „Neuen Geistlichen Lieds“ zu bezeichnen wäre zu wenig, zumal seine Texte weit mehr Substanz ahaben als vieles, was unter dem Label „NGL“ läuft. Alle, die an geistreichen Gottesdiensten interessiert sind, haben ih viel zu verdanken!

Hier ist Konstantin Weckers Version seines berühmten Gedichts: