Chorus und Gebet zum Israelsonntag 2021





Fürbittgebet mit Chorus „Ewiger, ich habe liebgewonnen deines Hauses Stätte …“ (Israelsonntag 2021)

Herr, unser Gott, du Gott Abrahams. Isaaks und Jakobs,
wir bitten dich heute für das jüdische Leben in unserem Land. Dass jüdische Menschen sich sicher fühlen können und bewahrt bleiben vor Hass und Gewalt. Lass uns im Miteinander mit unserem jüdischen Geschwistern gemeinsames entdecken und unterschiede aushalten. Wir danken dir, dass es Kirchen und Synagogen gibt, in denen Menschen auf dein Wort hören, nach dir fragen und deine Nähe erfahren
Ewiger, ich habe liebgewonnen deines Hauses Stätte und den Ort, da deine Ehre thront

Herr unser Gott, unser Schöpfer und Erlöser, der sich erbarmt über das ganze All, 
wir bitten dich für das heilige Land und für die Stadt Jerusalem, den heiligen Ort für Menschen aus vielen Religionen und Völkern. Schenke dieser Stadt und dem ganzen Land Frieden. Lass Israelis und Palästinenser, Christen, Juden, Muslime, Bahai, Drusen und Samaritaner und alle anderen Menschen in deinem Heiligen Land in Frieden zusammenleben und segne alle, die sich um eine gerechte Ordnung und ein gutes Miteinander einsetzen. Hilf, dass auch in Israel und Palästina die Corona-Pandemie bald überwunden ist, und Menschen aus aller Welt wieder die Stätten besuchen können, an denen Du Dich dieser Welt offenbart hast.
Ewiger, ich habe liebgewonnen deines Hauses Stätte und den Ort, da deine Ehre thront …

Herr, unser Gott, du heiliger Geist und Kraft der Liebe,
wir bitten dich für uns selbst. Unser Leib, unser Leben soll dein Haus sein, ein Ort für deine Gegenwart und deine Ehre. Hilf, dass dein Licht durch uns hindurchscheint in diese Welt, Hilf uns Gutes zu tun, das Leid der Flutopfer zu lindern, für den Schutz deiner Schöpfung einzutreten und gute und tröstende Worte zu finden für Menschen in unserer Umgebung. Und hilf, dass wir uns auch selbst annehmen können, weil du doch im Haus unseres Lebens wohnen willst.
Ewiger, ich habe liebgewonnen deines Hauses Stätte und den Ort, da deine Ehre thront …

Stilles Gebet
Vaterunser

#alleszumgedichtmachen – ein Beispiel

Im Sommer 2020 habe ich ein Gedicht zu den damaligen Corona-Erfahrungen geschrieben. Der darin beleuchtete Begriff „neue Normalität“ ist inzwischen aus dem allgemeinen Sprachgebrauch weitgehend verschwunden. Ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist weiß ich nicht. Haben wir die Problematik des begriffs erkannt? Oder haben wir die „neue Normalität“ schon so verinnerlicht, dass sie nur noch „normalität“ und gar nicht mehr „neu“ ist? Das wird sich wohl erst zeigen, wenn die pandemische Situation vorbei ist …

Aber hier ist erst mal das Gedicht:

„Neue Normalität“

Neue Wörter erfüllen das Land
Vor Jahresfrist waren noch unbekannt
„Abstandsregeln“ und „Maskenpflicht“
Auch „Hygienekonzepte“ kannten wir nicht.
Doch dass es nicht nur um Begriffe geht
Zeigt der Begriff „neue Normalität“
Normal sei, so heißt es, mancher Verzicht
Berühren, Umarmen, sollen wir nicht

Doch:
Kann es normal sein, wenn Menschen sich auf dem Friedhof
Nicht mehr weinend in den Armen liegen dürfen?
Soll ich mich daran
Gewöhnen
Dass Alkoholkonsum zunimmt
Und häusliche Gewalt
Und die Einsamkeit der Alten im Heim?

Darauf kann ich mir
Und will ich mir
Keinen Reim machen

Denn all diese Dinge sind auf keinen Fall
Auch nicht als Neuheit – jemals normal
Ja, ich halte mich an das.
Was Gesundheit verspricht
Nur:
Daran gewöhnen
Werd‘ ich mich nicht!

                                                                                                              Wolfgang Richter 21. Juli 2020

#alleszumgedichtmachen #herzwiederaufmachen #liebefürimmer

Viele künstlerisch Tätige haben unter den Hashtag „allesdichtmachen“ #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer heftige Kritik an der Corona-Politik geübt und damit viele auch persönlich getroffen und verletzt, die sich um eine Eindämmung der Coronapandemie bemühen.

Meine Alternative, um die Corona-Situation, auch mit allen Schwierigkeiten und Frustrationen, mit Wut und Ärger, aber auch mit guten Erfahrungen und neuen Sichtweisen „künstlerisch zu verarbeiten“ – was nötig und sinnvoll ist – ist die Aktion #alleszumgedichtmachen.

Ich fordere dazu auf, poetische Texte, Gedanken, Gedichte, Aphorismen, die die eigenen Erfahrungen mit Corona – mit der Krankheit, mit den Einschränkungen, mit den Gefühlen und eignen Entwicklungen – unter diesen Hashtags zu posten:

#alleszumgedichtmachen

#herzwiederaufmachen

#liebefürimmer

Neue Gospel-Website

Für die Gospelarbeit in der hannoevschen Landeskirche gibt es eine neue Website vom Gospelreferenten Jan Meyer mit vielen nützlichen Informationen für Chöre, Chorleiter und alle Gospelinteressierte – guckst Du HIER

„Kleiner“ Gospelgottesdienst zu Gründonnerstag

Der Gronauer Gospelgottesdienst am Gründonnerstag ist längst Tradition. Im letzten Jahr musste er coronabedingt ausfallen – in diesem Jahr findet er wieder statt, allerdings in etwas kleinerer Form. Noch darf ja der ganze Chor noch nicht wieder gemeinsam singen. Aber eine Solistengruppe aus dem Gronauer Gospelchor ~JOY~ wird mit Liedern und Texten an die Einsetzung des Abendmahls durch Jesus und an sein Gebet in Gethsemane erinnern. „Von EinSam-keit und Kraft“ wird das Thema sein. Ein Gottesdienst ohne Anmeldung – aber mit „AHA-Erlebnis“, das heißt: mit dem Hygienekonzept der Kirchengemeinde (Abstand halten – Händedesinfektion am Eingang – Atemschutz durch medizinische Masken, die während des Gottesdienstes getragen werden müssen). Beginn ist am 1. April 2021 um 19 Uhr in der St. Matthäikirche Gronau (Leine)

Herzlich willkommen!