Neue Gospel-Website

Für die Gospelarbeit in der hannoevschen Landeskirche gibt es eine neue Website vom Gospelreferenten Jan Meyer mit vielen nützlichen Informationen für Chöre, Chorleiter und alle Gospelinteressierte – guckst Du HIER

„Kleiner“ Gospelgottesdienst zu Gründonnerstag

Der Gronauer Gospelgottesdienst am Gründonnerstag ist längst Tradition. Im letzten Jahr musste er coronabedingt ausfallen – in diesem Jahr findet er wieder statt, allerdings in etwas kleinerer Form. Noch darf ja der ganze Chor noch nicht wieder gemeinsam singen. Aber eine Solistengruppe aus dem Gronauer Gospelchor ~JOY~ wird mit Liedern und Texten an die Einsetzung des Abendmahls durch Jesus und an sein Gebet in Gethsemane erinnern. „Von EinSam-keit und Kraft“ wird das Thema sein. Ein Gottesdienst ohne Anmeldung – aber mit „AHA-Erlebnis“, das heißt: mit dem Hygienekonzept der Kirchengemeinde (Abstand halten – Händedesinfektion am Eingang – Atemschutz durch medizinische Masken, die während des Gottesdienstes getragen werden müssen). Beginn ist am 1. April 2021 um 19 Uhr in der St. Matthäikirche Gronau (Leine)

Herzlich willkommen!

Weihnachten vom Balkon

Das Posaunenwerk der Hannoverschen Landeskirche ruft dazu, am 1. und am 2. Weihnachtsfeiertag jeweils um 12 Uhr mittags auf dem Balkon, der Terasse oder vor der Haustür das Lied „O du fröhliche“ zu singen und zu musizieren – mit allen verfügbaren Instrumenten. Eine gute Aktion, um auch „analog“ ein gemeinsames Weihnachtsfest zu erleben, wenn schon vielerorts (nicht überall glücklicherweise) sogar die Weihnachtsgottesdienste abgesagt werden…

Und hier sind Noten dazu:

Für Instrumente in anderer Stimmung:

O du fröhliche Bb-Stimme

O du fröhliche Eb-Stimme

Außerdem sind verschiedene Notenfassungen erreichbar über die Seite der Aktion beim Michaeliskloster

Chorsatz: Raba Amunatächa

„Groß ist deine Treue“ heißen diese hebräischen Worte aus Klagelieder (Echa) 3, Vers 22 übersetzt. Und das kann man auch singen.
In der Theologie, in kirchlichen Verlautbarungen und nach meinem Eindruck auch im heutigen Glaubensleben vieler Christen ist der früher oft übliche Antijudaismus (teilweise sogar Antisemistismus) einem Verständnis gewichen, das Gottes Treue gegenüber Israel und die bleibende Erwählung der Juden als elementar für den christlichen Glauben hält. Gut so. Deshalb sollten wir m.E. in unseren Gotetsdiensten und in den Chören nicht nur deutsch, englisch und in allen den verschiedensten afrikanischen Sprachen Lieder singen, sondern auch auf hebräisch. Hier ist ein Vorschlag dafür. Das Lied darf, wie alles, was ich an eigenen Werken auf dieser Seite veröffentliche, für nichtkommerzielle Zwecke hemmungslos kopiert und natürlich vor allem verwendet werden (nicht nur am Israelsonntag).

Kanon „Wie groß sind deine Werke“

Einen einfachen dreistimmigen Kanon zu Psalm 92, Vers 6 gibt es HIER.

Ich habe wieder einmal einen Vers nach der von mir sehr geschätzten Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson vertont. Viel Freude damit!

„Das Halleluja“, das man auch auf einer Beerdigung singen kann

Samuel Rodigast, Gymnasiallehrer aus dem 17. Jahrhundert, hat das Lied „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ gedichtet. In der folgenden Bearbeitung kann man seinen Text auch auf eine heute sehr populäre „Halleluja“- Melodie singen – und so passt „das Halleluja“ auch für einen Gottesdienst oder sogar auf eine Beerdigung:

Was Gott tut, das ist wohlgetan.
wie er fängt seine Sachen an,
führt er mich gut, drum lass ich ihn nur walten
Er ist ja doch der gute Gott,
der mich in Freude und in Not,
in Licht und Dunkel stets weiß, fest zu halten
Halleluja …

Was Gott tut, das ist wohlgetan
er führet mich auf rechter Bahn,
ja er ist ist treu und er kann alles wenden
Mir ist genug nur seine Huld,
so fasse ich mich in Geduld,
es steht ja alles nur in seinen Händen.
Halleluja …

Was Gott tut, das ist wohlgetan,
der mir nichts Böses gönnen kann
Licht ist er mir und Kraft und Heil und Leben
Es kommt die Zeit, da es erscheint,
wie treu mein Gott es mit mir meint,
darum will ich mich gerne ihm ergeben
Halleluja …

Was Gott tut, das ist wohlgetan,
es mag mich auf die rauhe Bahn,
so manche Not und Tod und Elend treiben
Und dennoch hält mein Gott auch mich
in seinen Armen ganz väterlich,
in seinem Hause werd ich ewig bleiben
Halleluja …