Archiv der Kategorie: Material für Gemeindearbeit

African Song aus Ghana: Wasma ajelile / Geht hin in alle Welt

Wieder einmal habe ich zu einem afrikanischen Lied einen Chorsatz geschrieben. Das Lied nimmt Bezug auf den Missionsbefehl Jesu „Geht hin in alle Welt“. Wie immer darf der Chorsatz für nichtkommerzielle Zwecke gerne kopiert und genutzt werden. Das Lied findet Ihr HIER
(Das J in „ajelile“ und in „Jesu“ wird als stimmhaftes „dsch“ gesprochen – wie in „Django“, „Gin“ oder „Dschungel“)

Viel Freude damit!

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Youtube-Kanal „Gospel liturgisch“

„Glory to God – Gospel liturgisch“ ist der Titel einer äußerst erfolgreichen Sammlung von Gospelstücken aus dem Zebe-Verlag, die (auch) als liturgische Stücke verwendbar sind und so den Gottesdienst lebendiger machen können. Dazu gibt es jetzt eine eigene youtube-Playlist, in der einige Stücke aus diesem Buch in verschiedenen Fassung von verschiedenen Chören enthalten sind. Man findet die Videos HIER

(Zwei kleine Anmerkungen:
1. Die Liste kann verlängert werden. Wenn Chöre Stücke aus „Glory to God“ aufgenommen haben, ist es natürlich schön, wenn sie sie dort auch hochladen
2. Nicht immer handelt es sich bei den Stücken tatsächlich um notengetreue Aufnahmen der Fassungen aus dem Buch. Zum Beispiel ist bei „May the fragrance of Jesus“ mein Arrangement zumindest stark „ausgedünnt“  …  – da es aber ein schönes Lied ist, lässt sich die Version trotzdem anhören)

Lied über Johannes den Täufer

Im Evangelischen Gesangbuch gibt es gerade mal 1 (n Worten: ein) Lied über Johannes den Täufer – dabei steht er im Kirchenjahr mindestens zweimal im Blickpunkt – am Johannistag (24. Juni) und am 3. Advent. Und dieses eine Lied ist auch nicht gerade sehr eingängig …

Angelehnt an ein englisches Kinderlied über Johannes den Täufer, das ich einmal gehört habe („He will go ahead of the Lord“) habe ich eine Fassung mit deutschem Text erstellt.

Praxishinweise dazu:
– Die Achtel sind ternär zu singen („Swing-Feeling“), d.h. die erste von zwei Achteln ist immer etwas länger als die zweite (etwa so, als ob es sich um eine Viertel und eine Achtel innerhalb einer Triole handeln würde)
– Als 7. Vers kann man die erste Strophe wiederholen und das Lied dann einen halben Ton höher singen (Akkorde dann: F /// Bb /  C /  F /// Gm / C / F /// Bb /  C / F / C7 / F /// ).

HIER ist das Lied:Der Täufer Johannes Lied m Akk.

Rasmus predigt …

In einer Predigt über Johannes 14,15-19 habe ich versucht, meine Gedanken im Gespräch mit Motiven einer Geschichte von Astrid Lindgren („Rasmus und der Landstreicher“) zu entwickeln. HIER ist sie! (Der Predigttext gehört zum Sonntag vor Pfingsten „Exaudi“ – die Thematik passt aber auch zu anderen Zeiten)

 

Neue Perikopenordnung ab 1. Advent 2018

Es gibt eine neue „Ordnung der gottesdienstlichen Texte und Lesungen“ (OGTL) für die lutherischen und unierten Gemeinden in Deutschland. Im Amtsblatt der VELKD wurde die ausführliche Liste veröffentlicht – HIER ist die komplette Liste als Übersicht zu finden – die offizielle Veröffentlichung im Amtsblatt der VELKD kann man HIER einsehen.

Die Ordnung entspricht, soweit ich erkennen kann, im Wesentlichen dem, was bereits in der Erprobung vorgschlagen wurde. Das bedeutet – aus meiner Sicht: LEIDER! – auch, dass tatsächlich zumindest ansatzweise ein Paradigmenwechsel im Kirchenjahr vollzogen wurde: Bisher war Grundprinzip, dass das ganze Kirchenjahr im Osterfest verankert ist. Der variable Ostertermin bestimmte sowohl die Länge der Trinitatiszeit (war also folgenreich bis in den November – dies wird auch so bleiben), als auch (und das soll sich ändern) die Länge des Weihnachtsfestkreises mit seiner unterschiedlichen Anzahl der Sonntage nach Epiphanias. Quer zu diesem österlichen Kirchenjahr hat zusätzlich der Weihnachtsfestkreis seine Fühler in verschiedene Ecken des Jahres ausgestreckt und feste Termine hervorgebracht – wie den Tag der Verkündigung an Maria (25. März), den Johannistag (24. Juni) sowie den Tag der Darstellung des Herrn (Lichtmess – 2. Februar). Alle „historisieren“ die dem Weihnachstfestkreis zugehörigen Abläufe „in Echtzeit“ (9 Monate vor der Geburt Empfängnis – 1/2 Jahr vor der Geburt Jesu die des Täufers gemäß Angaben im Lukasevangelium, Reinigungsritual nach jüdischem Gesetz 33 Tage nach der Geburt …)

Dieses „Osterprinzip“ wurde nun für den Weihnachtsfestkreis aufgehoben: Er wird zum „monolithischen Block“, der von Ostern unabhängig wird: Die Epiphaniaszeit soll immer mit dem 2.  Februar enden, dadurch sind jetzt 2 bis 5 Sonntage vor der Passionszeit möglich.  Das ist schade – zum einen, weil die zentrale Bedeutung des Ostertermins eine theologische Zentralbedeutung der Osterbotschaft unterstreicht (Man ist also dem volkstümlichen „Weihnachtschristentum“ ein Stück entgegengekommen). Die Frage ist ja, ob die Epiphaniaszeit jetzt auch „in Echtzeit“ bis 2. Februar sich nur mit der Kindheit Jesu befassen soll? (Das passt nicht dazu, dass z.B. bereits der 1. Sonntag nach Epiphanias die Taufe Jesu, der letzte die Verklärung Jesu feiert …). Und wer feiert denn „Mariä Lichtmess“? Zum anderen ist es schade, dass in manchen Jahren der Sonntag Septuagesimä ganz wegfällt – der thematisch ein „Reformationsfest ohne Personenkult“ darstellt und traditionell vom Beginn der regelmäßigen Fürbitte für die Konfirmanden geprägt ist.

Trotzdem: Positiv bleibt zu vermerken, dass alttestamentliche Texte ein größeres Gewicht bekommen, besonders auch Psalmen jetzt Predigttexte sein können und dass die Bindung „Evangelien sind Predigttextreihe I / Epistellesung = Predigtreihe II“ aufgehoben wurde.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der VELKD!

 

Eine Geschichte von Billy Graham

Am 21. Februar 2018 verstarb Billy Graham im 100. Lebensjahr. Er war Berater vieler US-Präsidenten, Freund von Martin Luther King (mit dem er sich gemeinsam gegen dei Rassentrennung engagiert hat) und ganz einfach „Amerikas Pastor“ (dieser Spitznae trifft es wohl besser als die in Deutschland gern zitierte Bezeichnung „Maschinengewehr Gottes“ …)

Billy Graham erzählte in seinen Evangelisationen manchmal diese Geschichte:
Ein Kind steht in London weinend an einer Straßenkreuzung auf dem Bürgersteig und weint. Niemand beachtet es so richtig. Menschen hasten vorbei, Autos brausen vorüber, die Ampel wird grün und wieder rot. Schließlich entdeckt eine Frau das weinende Kind. Sie stellt ihre Einkaufstasche auf den Boden, bückt sich vor dem Kind, schaut dem Kind ins Gesicht und fragt: „Was ist denn los?“ Das Kind sagt: „Ich habe mich verlaufen. Ich weiß nicht wo ich bin. Ich sollte doch längst zuhause sein. Aber ich finde den Weg nicht!“ Die Frau trocknet erst einmal die Tränen und fragt: „Weißt Du denn Eure Adresse?“ Das Kind schüttelt traurig den Kopf. Die Frau hebt den Kopf des Kindes und sagt: „Schau Dich doch einmal um. Kannst Du irgendetwas sehen, was Du kennst?“ Und da sagt das Kind: „Da hinten: der Turm mit dem Kreuz auf der Spitze: Das ist unsere Kirche, die ist bei uns um die Ecke.“ Die Frau fragt: „Wenn wir dorthin gehen: Findest Du dann nach Hause?“ Das Kind nickt mit dem Kopf und sagt „Mhm. Ja.“ Da sagt die Frau: Dann bringe ich Dich jetzt dorthin und von dort gehen wir nach Hause.“
Billy Graham sagte dazu: „Das ist der Grund, warum ich predige. Ich möchte so sein wie diese Frau. Ich möchte solchen Menschen, die die Orientierung verloren haben helfen, dass sie das Kreuz entdecken und nach Hause finden“

Kanon zur Jahreslosung 2018

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ (Offenbarung 21. Vers 6) – das ist die Jahreslosung für 2018. Kurz vor dem Jahreswechsel ist mein Jahreslosungskanon veröffentlichungsreif geworden. HIER ist er zu finden. Viel Freude damit!