Archiv für den Monat April 2018

NGCT: Anmeldeschluss naht!

10-norddeutsches-gospelchortreffen-vom-7-9-september-2018-in-uelzen

Drei Tage Gospel singen und erleben, in Workshops weiterkommen, eine gemeinsame Gospelnight feiern und in einer großen Gemeinschaft andere Gospelfreunde treffen – und, je nach eigenen Interessen und Möglichkeiten evtl. auch noch einen Gottesdienst mitgestalten oder bei einem diakonischen Einsatz Menschen erfreuen: all das ist möglich bei Norddeutschlands bekanntestem Gospelfestival, dem „Norddeutschen Gospelchortreffen“

Noch könnt Ihr Euren Chor dazu anmelden! Es findet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt – vom 7. bis 9. September in Uelzen. Schaut einmal auf die Seite ngct2018.de, dort findet Ihr Infos über das Programm und die Workshops und das Anmeldeformular. Einige der bereits angemeldeten Chöre haben auch schon ihre Chorvorstellung eingereicht. Attraktiv ist auch der Preis: Der Teilnahmebeitrag beträgt 35 € pro Person; darin sind enthalten für den Samstag Mittagessen, Nachmittagskaffee und Abendbrot sowie alle Noten.

Das Uelzener Vorbereitungsteam und viele andere Gospelsängerinnen und -sänger freuen sich auf Euch!

 

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Rasmus predigt …

In einer Predigt über Johannes 14,15-19 habe ich versucht, meine Gedanken im Gespräch mit Motiven einer Geschichte von Astrid Lindgren („Rasmus und der Landstreicher“) zu entwickeln. HIER ist sie! (Der Predigttext gehört zum Sonntag vor Pfingsten „Exaudi“ – die Thematik passt aber auch zu anderen Zeiten)

 

Neue Perikopenordnung ab 1. Advent 2018

Es gibt eine neue „Ordnung der gottesdienstlichen Texte und Lesungen“ (OGTL) für die lutherischen und unierten Gemeinden in Deutschland. Im Amtsblatt der VELKD wurde die ausführliche Liste veröffentlicht – HIER ist die komplette Liste als Übersicht zu finden – die offizielle Veröffentlichung im Amtsblatt der VELKD kann man HIER einsehen.

Die Ordnung entspricht, soweit ich erkennen kann, im Wesentlichen dem, was bereits in der Erprobung vorgschlagen wurde. Das bedeutet – aus meiner Sicht: LEIDER! – auch, dass tatsächlich zumindest ansatzweise ein Paradigmenwechsel im Kirchenjahr vollzogen wurde: Bisher war Grundprinzip, dass das ganze Kirchenjahr im Osterfest verankert ist. Der variable Ostertermin bestimmte sowohl die Länge der Trinitatiszeit (war also folgenreich bis in den November – dies wird auch so bleiben), als auch (und das soll sich ändern) die Länge des Weihnachtsfestkreises mit seiner unterschiedlichen Anzahl der Sonntage nach Epiphanias. Quer zu diesem österlichen Kirchenjahr hat zusätzlich der Weihnachtsfestkreis seine Fühler in verschiedene Ecken des Jahres ausgestreckt und feste Termine hervorgebracht – wie den Tag der Verkündigung an Maria (25. März), den Johannistag (24. Juni) sowie den Tag der Darstellung des Herrn (Lichtmess – 2. Februar). Alle „historisieren“ die dem Weihnachstfestkreis zugehörigen Abläufe „in Echtzeit“ (9 Monate vor der Geburt Empfängnis – 1/2 Jahr vor der Geburt Jesu die des Täufers gemäß Angaben im Lukasevangelium, Reinigungsritual nach jüdischem Gesetz 33 Tage nach der Geburt …)

Dieses „Osterprinzip“ wurde nun für den Weihnachtsfestkreis aufgehoben: Er wird zum „monolithischen Block“, der von Ostern unabhängig wird: Die Epiphaniaszeit soll immer mit dem 2.  Februar enden, dadurch sind jetzt 2 bis 5 Sonntage vor der Passionszeit möglich.  Das ist schade – zum einen, weil die zentrale Bedeutung des Ostertermins eine theologische Zentralbedeutung der Osterbotschaft unterstreicht (Man ist also dem volkstümlichen „Weihnachtschristentum“ ein Stück entgegengekommen). Die Frage ist ja, ob die Epiphaniaszeit jetzt auch „in Echtzeit“ bis 2. Februar sich nur mit der Kindheit Jesu befassen soll? (Das passt nicht dazu, dass z.B. bereits der 1. Sonntag nach Epiphanias die Taufe Jesu, der letzte die Verklärung Jesu feiert …). Und wer feiert denn „Mariä Lichtmess“? Zum anderen ist es schade, dass in manchen Jahren der Sonntag Septuagesimä ganz wegfällt – der thematisch ein „Reformationsfest ohne Personenkult“ darstellt und traditionell vom Beginn der regelmäßigen Fürbitte für die Konfirmanden geprägt ist.

Trotzdem: Positiv bleibt zu vermerken, dass alttestamentliche Texte ein größeres Gewicht bekommen, besonders auch Psalmen jetzt Predigttexte sein können und dass die Bindung „Evangelien sind Predigttextreihe I / Epistellesung = Predigtreihe II“ aufgehoben wurde.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der VELKD!