Archiv der Kategorie: Ökumene

“Vocation” – Projekt für neue Lieder

In Österreich gibt es eine Aktion, den “Vocation Music Award”,  bei der christliche Musiker ihre eigenen Songs einreichen konnten – bis zum 14. Juli läuft die Möglichkeit, für einzelne dort eingereichte Songs zu voten, von denen dann die besten dreißig ins Finale eines professionellen Castings kommen. (Die Votings werden zu 30% gezählt, die Jury-Entscheidung zu 70%) Die Qualität der Songs reicht “von – bis”, aber reinhören lohnt sich in jedem Fall und es ist faszinierend zu sehen, wie viele Menschen mit Leidenschaft Musik für Gott machen möchten. Die Vocation-Seite findet man HIER

“Sing Halleluja to the Lord”

Kraftwort

Nur zehn Prozent der Menschen in Hongkong sind Christen – aber das Lied “Sing Halleluja to the Lord” ist in diesen Tagen zum Markenzeichen der Protestbewegung in Hongkong geworden:

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Zur Erinnerung an Lothar Zenetti

Am 24. Februar 2019 starb Lothar Zenetti, katholischer Theologe und Dichter, Verfasser von so bekannten Texten wie “Was keiner wagt, das wagt zu denken” und “Segne dieses Kind und hilf uns ihm zu helfen.” Schon in den sechziger Jahren setzte er sich für Jazz und  Beat als Teil der Kirchenmusik ein. Ihn als Vertreter des “Neuen Geistlichen Lieds” zu bezeichnen wäre zu wenig, zumal seine Texte weit mehr Substanz ahaben als vieles, was unter dem Label “NGL” läuft. Alle, die an geistreichen Gottesdiensten interessiert sind, haben ih viel zu verdanken!

Hier ist Konstantin Weckers Version seines berühmten Gedichts:

“Colours of Praise”

Musik aus aller Welt in Hildesheim

Termin:

Freitag, 8. Juni 2018 – 20:00

Ort:

Michaeliskloster Hildesheim, Hinter der Michaeliskirche

EINTRITT FREI!
Christliche Musik aus aller Welt – mitten in Hildesheim

mit Musik aus Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa

u.a. mit der Musikgruppe der Arabisch-Deutschen Evangelischen Gemeinde Hannover
Afro-Gospel der Christian Hope Church Hannover
dem Popkantor Till von Dombois und seiner Gruppe
dem Chor der koreanischen Han Min Gemeinde Hannover
Steve Ogedebge vom Himmelsfels
und Musik aus der ungarischsprachigen Evangelisch-reformierten Gemeinde Hannover

Veranstalter:
Michaeliskloster. Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik
Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Umfrage Gottesdienstbesuch

Hier eine Information der Liturgischen Konferenz, die ich gerne weiterleite:

Machen Sie mit – Ihre Meinung ist wichtig!

Wann und wieso gehen Menschen heute zur Kirche?
An welchen Gottesdiensten nehmen sie teil?

Im Namen der Liturgischen Konferenz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wollen wir das untersuchen. Dazu brauchen wir Ihre Mithilfe!

Wir bitten Sie, uns auf die Fragen unter www.zur-kirche.de spontan und ehrlich zu antworten.
Übrigens: Auch wenn Sie z.B. nur an Weihnachten zur Kirche gehen, freuen wir uns über Ihre Meinung.

Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert gut 10 Minunten.
Herzlichen Dank!

Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck, Universität Bonn
Dr. Julia Koll, Ev. Akademie Loccum
Dr. Folkert Fendler, Pastoralkolleg Loccum

P.S.: Leiten Sie diese Nachricht bitte an Ihre Freunde, Kolleginnen und Verwandte weiter. DANKE!

BTW: Die Kategorie “Gospelgottesdienste” fehlt leider bei den Fragen nach besonderen Gottesdiensten, die man ggf. besucht hat … – aber die Bedeutung der Musik insgesamt ist deutlich im Blick!

Eine Geschichte von Billy Graham

Am 21. Februar 2018 verstarb Billy Graham im 100. Lebensjahr. Er war Berater vieler US-Präsidenten, Freund von Martin Luther King (mit dem er sich gemeinsam gegen dei Rassentrennung engagiert hat) und ganz einfach “Amerikas Pastor” (dieser Spitznae trifft es wohl besser als die in Deutschland gern zitierte Bezeichnung “Maschinengewehr Gottes” …)

Billy Graham erzählte in seinen Evangelisationen manchmal diese Geschichte:
Ein Kind steht in London weinend an einer Straßenkreuzung auf dem Bürgersteig und weint. Niemand beachtet es so richtig. Menschen hasten vorbei, Autos brausen vorüber, die Ampel wird grün und wieder rot. Schließlich entdeckt eine Frau das weinende Kind. Sie stellt ihre Einkaufstasche auf den Boden, bückt sich vor dem Kind, schaut dem Kind ins Gesicht und fragt: “Was ist denn los?” Das Kind sagt: “Ich habe mich verlaufen. Ich weiß nicht wo ich bin. Ich sollte doch längst zuhause sein. Aber ich finde den Weg nicht!” Die Frau trocknet erst einmal die Tränen und fragt: “Weißt Du denn Eure Adresse?” Das Kind schüttelt traurig den Kopf. Die Frau hebt den Kopf des Kindes und sagt: “Schau Dich doch einmal um. Kannst Du irgendetwas sehen, was Du kennst?” Und da sagt das Kind: “Da hinten: der Turm mit dem Kreuz auf der Spitze: Das ist unsere Kirche, die ist bei uns um die Ecke.” Die Frau fragt: “Wenn wir dorthin gehen: Findest Du dann nach Hause?” Das Kind nickt mit dem Kopf und sagt “Mhm. Ja.” Da sagt die Frau: Dann bringe ich Dich jetzt dorthin und von dort gehen wir nach Hause.”
Billy Graham sagte dazu: “Das ist der Grund, warum ich predige. Ich möchte so sein wie diese Frau. Ich möchte solchen Menschen, die die Orientierung verloren haben helfen, dass sie das Kreuz entdecken und nach Hause finden”

Feiert den Johannistag!

Die norddeutschen Bundesländer wollen einen zusätzlichen Feiertag einführen.
Mein Vorschlag dafür: Wir sollten uns ökumenisch darum bemühen, den Johannistag (24. Juni) zum Feiertag zu machen.
Folgende Gründe sprechen dafür – gerade auch im Vergleich mit dem bisher meistens vorgeschlagenen Reformationstag:
1. Theologisch ist Johannes der Täufer wichtiger als Martin Luther und die Reformator/inn/en; denn er ist eine biblische Gestalt als Vorläufer und Wegbereiter Jesu Christi. Vermutlich würde auch Martin Luther dieser Behauptung zustimmen. Und wenn es mit Luthers These 1 darum geht, deutlich zu machen, dass unser ganzes Leben eine Buße sein soll, dann hat Martin Luther damit ja nur erneut wiedergegeben, was Johannes gepredigt hat. Das heißt: Die reformatorische Botschaft ist im Johannistag mitenthalten.
2. Ökumenisch / Interreligiös: Der Johannistag ist nicht rein evangelisch, sondern für alle christlichen Konfessionen gleich. Zusätzlich ist er, obwohl aus christlicher Tradition stammend, auch für Muslime “anschlussfähig”: Johannes der Täufer wird auch von Muslimen als bedeutende Persönlichkeit der Glaubensgeschichte anerkannt. Auch dem Dialog mit dem Judentum kann eine Besinnung auf Johannes förderlich sein.
3. Tradition: Der Johannistag ist im Brauchtum bis heute stark verankert, z.T. sogar wieder stärker ins Bewusstsein getreten. Er gilt als Abschlusstag der Spargel- und Rhabarber-Saison, Pflanzennamen wie Johannistreu und Johanniskraut erinnern an seine Bedeutung und vor allem der Brauch des Johannisfeuers (“Mittsommer”) ist eine Tradition, die auch in Deutschland schon immer präsent war, im Zuge des Zusammenwachsens Europas aber in der jüngeren Vergangenheit vor allem in Norddeutschland immer häufiger aufgegriffen wird, da sie im benachbarten Skandinavien weit verbreitet ist (“St.Hans-Dag”)
4. “Gleichmäßige Verteilung” / Platz im Jahreskreis – Der Termin im Juni sorgt eher für eine gleichmäßge Verteilung von Feiertagen übers Jahr als der Reformationstag (im Oktober wird auch der Tag der dt. Einheit begangen) und ist als sommerlicher Feiertag jahreszeitlich attraktiver – Das bietet eine größere Vielfalt an Chancen für kirchliche Veranstaltungen (Freiluftgottesdienste, Tauffeste, Gemeindefeste, Regionalgottesdienste mit Radtouren und Wanderungen, Pilgeraktionen …). Vermutlich fördert der sommerliche Termin im Jahreskreis aber auch die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz dieses Tages – auch wer nicht an kirchlichen Feiern dieses Tages teilnehmen will, wird den Christen für einen freien Tag im Sommer besonders dankbar sein …
Kurz: Der Johannistag ist in Theologie und Tradition gut begründet, in besonderer Weise ökumenisch verantwortbar, er ist interreligiös und gesamtgesellschaftlich anschlussfähig und jahreszeitlich attraktiv.

Kleine Anmerkung: Ja, das Thema hier hat mit Gospel nicht viel zu tun – ich habe damit auch eine neue Kategorie auf diesem Blog eingeführt “Kirche und Gesellschaft”. Schon immer habe ich hier aber auch als “Liturgiker” gebloggt. Und mit dem Kirchenjahr hat das Thema ja in jedem Fall zu tun …

Berauschende Südamerikanische Chormusik …

… mit Werner Pfaff – gesungen, getrommelt und getanzt

Eisenach ist immer eine Reise wert – im Jubiläumsjahr 500 jahre Reformation allemal. Besonders aber, wenn man in dieser schlnen Stadt auch noch einen tollen Workshop mitmachen kann – zum Beispiel diesen hier zum Thema “Südamerikanische Chormusik”:

http://www.amj-musik.de/module.php5?mod=amj_kurse&fid=9&id=2403

Nach dem Kirchentag ist vor dem Kirchentag …

Liedermacher für Dortmund 2019 gesucht!

Der Berliner Kirchentag (hier ein Gospelvideo von dort) ist gerade erst vorbei, da wird bereits der nächste Deutsche Evangelische Kirchentag vorbereitet

Wer als Texter oder Komponist an der Liederwerkstatt zum Kirchentag 2019 teilnehmen möchte, kann sich schon jetzt bewerben – die Liederwerkstatt findet vom 14.-17. Janur 2018 statt, bis dahin wird auch bereits die Kirchentagslosung feststehen. Die Bewerbungsunterlagen gibt es HIER.

Schon beim Berliner Kirchentag gab es endlich einmal “frischen Wind” und neue Ideen für das Kirchentagssingen (vorher sahen die DEKT-Liderhefte jahrzehntelang fast gleich aus). Die Innovationen hingen wohl zum einen mit dem Reformationsjubiläum zusammen, das “neue” Themen brachte (jedenfalls andere als in den letzten Jahren), zum anderen sicher auch damit, dass es auch für diesen Kirchentag bvereits eine Liederwerkstatt gab, an der auch neue Gesichter beteiligt waren.

“Ein feste Burg” mal anders …

Auf die Challenge “500 Chöre singen ‘Ein feste Burg'” habe ich ja schon einmal hingewiesen.
Bei dieser Aktion gibt es jetzt einen interessanten Gospelbeitrag vom Gospelchor “Good News” aus Hermannsburg. HIER kann man ihn ansehen – und auch mit einem Klick zum Ausdruck bringen: “Gefällt mir” … – Lasst Euch überraschen!