Archiv der Kategorie: Kirche und Gesellschaft

Sing to Hope – Projekt geht weiter: „Miteinander verbunden“ ist Song Nr. 10

Es gibt bereits den 10. Song beim „Sing-to Hope“-Projekt, dieses Mal eine neue Komposition extra für diese Zeit und für den Sing-to-Hope Choir. „Miteinander verbunden“ heißt das Lied, und HIER sind die Noten:

Miteinander-verbunden Songtext Song 10

Außerdem gibt es ein Textblatt

Und natürlich auch ein Video:

 

Audiotracks:

Sopran

Alt

Männerstimme

und es gibt sogar ein Gitarrenplayback

Alle Songs mit ihren Materialien gibt es auf der Seite der Popularmusik in der  Nordkirche: https://www.popularmusik-nordkirche.de/sing-to-hope-choir/

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch!

Gospelkirche Hannover feiert 18. Geburtstag

Konzert-Party mit Tanz und Live-Musik

Wer 18 wird, lässt eine Party steigen: Wie jedes Jahr feiert die Gospelkirche Hannover (Erlösergemeinde Linden) ihren Geburtstag. Die traditionelle Party beginnt am Sonnabend, 22. Februar 2020, um 19 Uhr. Der GospelProjektChor 2019, der GospelProjektChor 2020 und der Gospelchor Hannover präsentieren von einer professionellen Band begleitet einen Querschnitt ihres vielseitigen Repertoires. Anschließend spielt das Trio „It’s M.E.“ und der Altarraum wird zur Tanzfläche.

Karten zu 12€ / 10€ (Snacks und Getränke gegen Kostenbeitrag) sind im Papierkontor (Friesenstraße 59, 30161 Hannover), nach den Gottesdiensten sowie im Gemeindebüro der Erlöserkirche erhältlich.

www.gospelkirche-hannover.de

Wer nicht zum Konzert kommen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, die Gemeinde zu besuchen, denn die Gospelkirche bietet seit 18 Jahren vielen – ganz unterschiedlichen – Menschen eine Heimat für den Glauben: Musikalisch. Kirchlich. Menschlich.

Musikalisch: In der Gospelkirche wird das Evangelium in drei Chören musikalisch gelebt. Der Gospelchor Hannover, längst über die Grenzen der Region bekannt, der GospelProjektChor Hannover, mit mehr als 100 Sängerinnen und Sängern einer der größten Gospelchöre Deutschlands und die GC Voices, die unter dem Motto „wer kommt, singt mit“ alle ansprechen, die Spaß am Singen haben, bilden das musikalische Fundament der Gemeinde. Dazu kommen noch kleinere Ensembles und zwei Bands, viele Workshops und Konzerte. Chorleiter Jan Meyer ist seit 2015 dabei. Dabei ist Meyer nicht nur Gospelkantor, sondern seit dem 1. Dezember 2019 auch Gospelreferent der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.

Kirchlich: Leere Bänke? Fehlanzeige. Wer in der Gospelkirche Gottesdienst feiern will, muss nicht früh aufstehen, sollte aber rechtzeitig da sein, denn die Gottesdienste sind stets gut besucht. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat feiern wir Gottesdienst und zwar am späten Nachmittag um 17.30 Uhr – sozusagen zwischen Torte und Tatort. Der erste Gottesdienst im Monat ist ein meditativer Jazzgottesdienst, am dritten Sonntag im Monat findet der traditionelle Gospelgottesdienst „Classic“ statt, der zumeist von einem Gastchor eingeleitet wird. Dabei ist die Liturgie auf den Gospel abgestimmt. Doch auch wer zum ersten Mal dabei ist, kann leicht mitsingen, denn die Melodien und Texte sind eingängig. Außerdem sorgen eine Vorsängerin und ein Vorsänger sowie ein Liederzettel dafür, dass neue Liedtexte und -melodien schnell vertraut werden.

Menschlich: Gegründet wurde die Gospelkirche Ende des Jahres 2001 von den Pastoren Joachim Dierks und Carsten Wedemeyer sowie Chorleiterin Tine Hamburger in der Erlöserkirchengemeinde in Linden-Süd. In den vergangenen 18 Jahren ist daraus eine große überregionale Gospelkirchengemeinschaft gewachsen, deren Zusammenhalt aus der Musik entstanden ist. Viele Gemeindemitglieder haben sich bewusst für einen Wechsel zur Gospelkirche entschlossen und sich umpfarren lassen. Das führt zwar nicht zu einem rasanten Anstieg der Zahl der Gemeindemitglieder, aber es fängt die Zahl der Kirchenaustritte auf. Mehr als 80 Ehrenamtliche engagieren sich in ganz unterschiedlichen Bereichen und tragen zu einem bunten Gemeindeleben bei.

Gospelkirche Hannover Pressefoto

Save the date: GOSPELSONNTAG am 15. März 2020

Auslöser war ganz prosaisch der Kollektenplan der hannoverschen Landeskirche: Danach soll am Sonntag Okuli, 15. März 2020 die Kollekte in allen Gemeinden für die Gospelarbeit in der Landeskirche gesammelt werden. Damit die Gemeindeglieder an diesem Sonntag aber nicht nur durch die Kollektenansage etwas von der quicklebendigen Gospelszene in Niedersachsen erfahren, rufen wir dazu auf, diesen Sonntag zum „Gospelsonntag“ zu machen. Schwerpunkt soll sein, dass überall in den Gemeinden Gospelchöre den Sonntagsgottesdienst mitgestalten.

Also, liebe Pastor*innen und Gottesdienst-Verantwortliche: Bittet rechtzeitig einen Chor aus Eurer Gemeinde oder Region um Mitwirkung und bereitet ggf. den Gottesdienst gemeinsam vor!

Liebe Chorsänger*innen und Chorleiter*innen: Nehmt Kontakt zu Pastor*innen, Kirchenvorständen, Gottesdienstverantwortlichen auf, weist auf den Gospelsonntag hin und bietet Eure Mitwirkung an!

Demnächst wird es weitere Informationen geben, die an die Kirchenmusiker, die Kirchenkreise und die Gemeinden gehen werden – achtet darauf, dass Euch diese Informationen erreichen! Dazu wird auch Gratis-Notenmaterial gehören, das zum Sonntag „Okuli“ passt!

Der Gospelsonntag ist zugleich eine Super-Einstimmung darauf, dass im Jahr 2020 auch der Gospelkirchentag in der hannoverschen Landeskirche zu Gast sein wird (11. bis 13. September in Hannover!)

 

Ökumenischer Kirchentag 2021

Am vergangenen Wochenende wurde die Losung (das Leitwort) für den Ökumenischen Kirchentag festgelegt, der vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt am Main stattfinden wird. Es ist der Geschichte von der Speisung der 5000 entnommen und besteht aus zwei Worten einer Frage Jesu an seine Jünger (Markus 6,38): „SCHAUT HIN“. Mit bezug zum biblischen Zusammenhang, in dem es darum geht, ob die Brote, die die Jünger haben, ausreichen, habe ich einen Kanon zu diesem Leitwort komponiert – zu finden ist er HIER

Kanon Schaut hin Leitwort ÖKT 2021

Abendgottesdienst mit Gospelmusik

Am 24. Juni ist Johannistag! Nicht nur in Skandinavien ein bekannter Feiertag („Mittsommer“ bzw. „St. Hans“) sondern z.B. auch in der St. Matthäi-Kirchengemeinde Gronau (Leine). Dort wird er mit einem Abendgottesdienst mit Gospelmusik gefeiert. Der Gottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Johanniskirche auf dem Lehder Berg in Gronau. Der Gospelchor ~JOY~ singt african songs (Wasma ajelile, Mayenziwe) Klassiker (zB Lean on me) und es gibt neue Lieder zum Mitsingen für die Gemeinde
(Bild: Johannes der Täufer tauft Jesus im Jordan – Quelle: pixabay)

Zur Erinnerung an Lothar Zenetti

Am 24. Februar 2019 starb Lothar Zenetti, katholischer Theologe und Dichter, Verfasser von so bekannten Texten wie „Was keiner wagt, das wagt zu denken“ und „Segne dieses Kind und hilf uns ihm zu helfen.“ Schon in den sechziger Jahren setzte er sich für Jazz und  Beat als Teil der Kirchenmusik ein. Ihn als Vertreter des „Neuen Geistlichen Lieds“ zu bezeichnen wäre zu wenig, zumal seine Texte weit mehr Substanz ahaben als vieles, was unter dem Label „NGL“ läuft. Alle, die an geistreichen Gottesdiensten interessiert sind, haben ih viel zu verdanken!

Hier ist Konstantin Weckers Version seines berühmten Gedichts:

AZ titelt: „Uelzen wird zum Gospel-Mekka“

Die Jubiläumsausgabe des Norddeutschen Gospelchortreffens findet inzwischen auch schon in der Presse gebührende Beachtung. HIER ist der Artikel der „Allgemeinen Zeitung für die Lüneburger Heide“!

https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/uelzen-gospel-mekka-10030473.html

Und im Uelzener Generalanzeiger findet man diesen Artikel hier:

Berciht des "General-Anzeiger Uelzen" vom 24. Juni 2018

Neue Perikopenordnung ab 1. Advent 2018

Es gibt eine neue „Ordnung der gottesdienstlichen Texte und Lesungen“ (OGTL) für die lutherischen und unierten Gemeinden in Deutschland. Im Amtsblatt der VELKD wurde die ausführliche Liste veröffentlicht – HIER ist die komplette Liste als Übersicht zu finden – die offizielle Veröffentlichung im Amtsblatt der VELKD kann man HIER einsehen.

Die Ordnung entspricht, soweit ich erkennen kann, im Wesentlichen dem, was bereits in der Erprobung vorgschlagen wurde. Das bedeutet – aus meiner Sicht: LEIDER! – auch, dass tatsächlich zumindest ansatzweise ein Paradigmenwechsel im Kirchenjahr vollzogen wurde: Bisher war Grundprinzip, dass das ganze Kirchenjahr im Osterfest verankert ist. Der variable Ostertermin bestimmte sowohl die Länge der Trinitatiszeit (war also folgenreich bis in den November – dies wird auch so bleiben), als auch (und das soll sich ändern) die Länge des Weihnachtsfestkreises mit seiner unterschiedlichen Anzahl der Sonntage nach Epiphanias. Quer zu diesem österlichen Kirchenjahr hat zusätzlich der Weihnachtsfestkreis seine Fühler in verschiedene Ecken des Jahres ausgestreckt und feste Termine hervorgebracht – wie den Tag der Verkündigung an Maria (25. März), den Johannistag (24. Juni) sowie den Tag der Darstellung des Herrn (Lichtmess – 2. Februar). Alle „historisieren“ die dem Weihnachstfestkreis zugehörigen Abläufe „in Echtzeit“ (9 Monate vor der Geburt Empfängnis – 1/2 Jahr vor der Geburt Jesu die des Täufers gemäß Angaben im Lukasevangelium, Reinigungsritual nach jüdischem Gesetz 33 Tage nach der Geburt …)

Dieses „Osterprinzip“ wurde nun für den Weihnachtsfestkreis aufgehoben: Er wird zum „monolithischen Block“, der von Ostern unabhängig wird: Die Epiphaniaszeit soll immer mit dem 2.  Februar enden, dadurch sind jetzt 2 bis 5 Sonntage vor der Passionszeit möglich.  Das ist schade – zum einen, weil die zentrale Bedeutung des Ostertermins eine theologische Zentralbedeutung der Osterbotschaft unterstreicht (Man ist also dem volkstümlichen „Weihnachtschristentum“ ein Stück entgegengekommen). Die Frage ist ja, ob die Epiphaniaszeit jetzt auch „in Echtzeit“ bis 2. Februar sich nur mit der Kindheit Jesu befassen soll? (Das passt nicht dazu, dass z.B. bereits der 1. Sonntag nach Epiphanias die Taufe Jesu, der letzte die Verklärung Jesu feiert …). Und wer feiert denn „Mariä Lichtmess“? Zum anderen ist es schade, dass in manchen Jahren der Sonntag Septuagesimä ganz wegfällt – der thematisch ein „Reformationsfest ohne Personenkult“ darstellt und traditionell vom Beginn der regelmäßigen Fürbitte für die Konfirmanden geprägt ist.

Trotzdem: Positiv bleibt zu vermerken, dass alttestamentliche Texte ein größeres Gewicht bekommen, besonders auch Psalmen jetzt Predigttexte sein können und dass die Bindung „Evangelien sind Predigttextreihe I / Epistellesung = Predigtreihe II“ aufgehoben wurde.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der VELKD!