Category Archives: Mitmachen

Berauschende Südamerikanische Chormusik …

… mit Werner Pfaff – gesungen, getrommelt und getanzt

Eisenach ist immer eine Reise wert – im Jubiläumsjahr 500 jahre Reformation allemal. Besonders aber, wenn man in dieser schlnen Stadt auch noch einen tollen Workshop mitmachen kann – zum Beispiel diesen hier zum Thema “Südamerikanische Chormusik”:

http://www.amj-musik.de/module.php5?mod=amj_kurse&fid=9&id=2403

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“Gott gibt uns nicht den Geist der Sorgen …”

LIEDWETTBEWERB DER KATHARINA-ZELL-STIFTUNG

“Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ 2. Tim 1,7. Dieser Verbandspruch steht über der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Zu diesem Spruch hat die Katharina-Zell-Stiftung, Stiftung des Landesverbands Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V., einen Liedwettbewerb ausgelobt: Gesucht wird ein modernes geistliches Lied, das für das eindrucksvolle Frauennetzwerk der verbandlichen und landeskirchlichen Frauenarbeit steht, singbar in den Gemeinden und Chören der EKHN. Nachdem in der ersten Phase des Wettbewerbs ein Siegertext ausgewählt wurde, geht der Wettbewerb nun in die zweite Runde: Der vorliegende Text soll vertont werden, mit einer Melodie einschließlich Begleitsatz für ein Tasteninstrument sowie einen Satz für gemischten Chor. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird je zur Hälfte für Text und Melodie vergeben. Die Verleihung findet am 8. Dezember 2017, dem Gründungsdatum der Stiftung, im Rahmen einer Feierstunde in Darmstadt statt.

Die Stiftung hat den Wettbewerb im Rahmen des Reformationsjubiläums und anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens ausgelobt: Katharina Zell hatte in der Zeit der Reformation mehrere Liederbücher herausgegeben, um das reformatorische Gedankengut singend zu verbreiten. Ihr Name steht für Mut, Toleranz und Selbstbewusstsein. Sie ließ sich nicht mundtot machen, setzte sich für Obdachlose und Flüchtlinge ein und stritt energisch mit allen, die die Glaubens- und Gewissensfreiheit in Frage stellten. Das neue Lied soll in Anlehnung an die Namensgeberin der Stiftung den über 355 Frauengruppen und Kirchengemeinden, 350 Einzelmitglieder und 18 Mitgliedsverbände des Landesverbands Kraft geben; es soll Solidarität schaffen und der gemeinsamen Identifikation dienen.

Mitglieder der Jury sind: Angelika Thonipara, geschäftsführende Pfarrerin Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V., Tanja Bergelt, Katharina-Zell-Stiftung, Janine Knoop-Bauer, Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V., Christa Kirschbaum, Landeskirchenmusikdirektorin der EKHN, Gerlinde Fricke, Dekanatskantorin Dekanat Darmstadt-Land, Andrea Zerbe, Kantorin und Ursula Reichert, Forum FrauenSingen.

Weitere Informationen, den Text des Liedes (“Gott gibt uns nicht den  Geist der Sorgen”) gibt es unter www.katharina-zell-stiftung.de.

NGCT 2018: 7. bis 9. September in Uelzen

Endlich: DER TERMIN FÜR DAS 10. NORDDEUTSCHE GOSPELCHORTREFFEN STEHT!

Viele haben schon nachgefragt – zumal “turnusgemäß” das 10. Norddeutsche Gospelchortreffen schon 2017 hätte stattfinden müssen. Wegen des Reformationsjubiläums mit seinen vielen Veranstaltungen wurde schon frühzeitig beschlossen, dass das Treffen erst 2018 stattfinden soll. Jetzt steht es fest: Zu seiner zehnten Ausgabe kehrt Deutschlands größtes und ältestes Gospelfestival an seinen Ursprungsort zurück – Das 10. “NGCT” wird – wie schon das erste 1999 – in Uelzen stattfinden und zwar vom 7. bis 9. September 2018.

Weitere Infos folgen!

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Uelzen: Nicht nur bekannt durch den Hundertwasserbahnhof, sondern seit 1999 auch als “Mutter der norddeutschen Gospelszene”!

siehe auch: http://www.gospelszene.de/news/4488-10-norddeutsches-gospelchortreffen-ngct-2018/

Glückwunsch: Eröffnung der Pop-Akademie in Witten

GOSPEL IST DIE REFORMATION VON HEUTE

Meine herzlichsten Glück- und Segenswünsche an die Pop-Akademie zu ihrer Eröffnung!
Martin Luther hat mit seinen Liedern den Anschluss an das Lebensgefühl der Menschen seiner Zeit hergestellt – UND die musikalische Tradition zeitgemäß weiterentwickelt – denn er hat ja auch mittelalterliche Gesänge verdeutscht und damit verständlich gemacht und modernisiert! Dieser musikalische Flügel des Reformationsgeschehens hat wesentlich zum Gelingen der Reformation beigetragen. Deshalb sind auch heute alle Bemühungen in dieser Richtung den Einsatz wert und wir brauchen deshalb auch – unter anderem – eine sehr viel größere Zahl von Stellen für Popularmusik in der Kirche. Und wir brauchen Menschen, die solche Stellen besetzen, die das nicht als Ersatz oder Verdrängung der “klassischen Kirchenmusik” sehen, sondern die im Idealfall von beidem Ahnung haben. Dann kann auch heute Reformation gelingen.
Übrigens sind die Gospelbewegung und der Aufschwung der kirchlichen Popularmusik insgesamt die vielleicht einzige einigermaßen nachhaltige Belebungskampagne der letzten dreißig Jahre in unserer Kirche – ungefähr so lange gibt es sie schon und sie ist immer noch frisch, sie erreicht gerade auch die sog. “mittlere Generation”, die in der Kirche sogar noch seltener zu finden ist als Jugendliche. Umso erstaunlicher: sie stand in keinem Strategiepapier der Kirchenleitung – weder im Konzept “Öffnen und Verdichten” der VELKD noch im Kommunikationskonzept “Brücken bauen”, auch in evangelikalen Gemeindaufbaukonzepten (“Überschaubare Gemeinde” oder auch “NCD”) kam und kommt so etwas nicht vor. Nicht einmal so richtig im Papier “Kirche der Freiheit”, das zu einer Zeit entstand, als keiner mehr die Realität des Gospelbooms bestreiten konnte (1998 war das noch so: Da habe ich das “1. Norddeutsche Gospelchortreffen” organisiert und musste mir von Kirchenleitenden und Kirchenpresse noch anhören, den von mir behaupteten “Gospel-Boom” gebe es nicht, weshalb es für das Festival auch praktisch keine offizielle Unterstützung gab – nur der weltliche NDR berichtete begeistert …).
Was sagt uns das? Wir sollten weniger auf ausgefeilte Strategien vertrauen, schon gar nicht die Kirchenreform von Ideen erwarten, die den Gemeinden “top-down” diktiert werden, sondern Ausschau danach halten, wo und wie das Evangelium auch heute seine Kraft entfaltet – das ist nämlich der Kern der Gospelbewegung; Gospel heißt ja übersetzt “Das gute Kraftwort” und beschreibt damit das Wesen des Evangeliums, dem wir auch heute noch Veränderung zutrauen dürfen.
Jemand sagte kürzlich: “Auf den ‘Groove’ kommt es an.” Aber was ist “Groove”? Ein musikwissenschaftliches Lexikon definiert: “Groove entsteht durch eine Ungenauigkeit im Mikrorhythmus”  (weshalb man Menschen als Schlagzeuger braucht und keine “Rhythmusmaschine” im Keybord!). Wir sollten also ein bisschen mehr “Ungenauigkeit” wagen in der Kirche!

Aktion “2017 Lutherrosen für 2017”

In Malawi kann man die Lutherrose an den ungewöhnlichsten Orten entdecken – u.a. auf einer CD mit Gospelmusik, wenn der Chor ein lutherischer ist, der sie aufgenommen hat, auf Kleidungsstücken (z.B. der Gebetsfrauen) oder auf Autos – wie hier zu sehen. Das Bild ist mein gerade eingereichter Beitrag zu einer Aktion zum Reformationsjubiläum, bei der 2017 Lutherrosen aus aller Welt gesammelt werden. (BTW: Ein ganz anderes Bild aus dieser Aktion findet man HIER)

 

Lutherrose Malawi IMG_0145.jpg

REFORMATIONSKALENDER

Willkommen im Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation! Ein etwas größenwahnsinniges Projekt: Gibt es für jeden Tag dieses Jahres einen reformatorischen Gedenktag? Für den ersten Monat dieses Jahres habe ich für jeden Tag etwas Interessantes gefunden (und manche neue Aspekte von “Reformation” für mich selber entdeckt) Vielleicht lässt sich das Projekt tatsächlich für das ganze Jahr fortsetzen – gerne auch mit Hilfe meiner Leserinnen und Leser. Einfach in der Kommentarfunktion zu einem Datum ab Dezember einen Gedenktag vorschlagen!

Und hier ist das erste Kapitel – vom 31.10. bis zum 30.11.:reformationskalender-november

Speisung der 5000

Ein Anspiel mit anschließender kurzer Dialogpredigt zur Speisung der 5000 zum Erntedankfest – zum Beispiel für einen Familiengottesdienst, aber auch für einen Gospelgottesdienst oder sonstigen “alternativen” Gottesdienst – gibt es hier

Das zwischen Anspiel und Predigt vorgeschlagene Lied vom Kleinen Jonathan findet man zum Beispiel im Liederbuch “Bibelhits” (MUSIKVERLAG KONTAKTE VBNR: ISBN3-89617-136-4)

500 Chöre singen “Ein feste Burg”

Eine interessante Challenge zum Reformationsjubiläum: 500 Chöre singen in verschiedensten Variationen Luthers “Ein feste Burg ist unser Gott”. Wer mitmachen will, findet hier weitere Infos. Ach ja: Inzwischen werden nur noch 499 Aufnahmen gebraucht – die erste entstand auf dem Gospelkirchentag in Braunschweig. Einen Bericht darüber (mit kurzem Video) gibt es auf evangelisch.de