Archiv der Kategorie: Veröffentlichungen

„Der Herr ist in seinem Heiligen Tempel“ Gratisnoten

George Frederic Roots war ein Händel-Fan (vermutlich hat er sich deshalb auch den zweiten Vornamen zugelegt, um so zu heißen wie sein Vorbild). Es gibt von ihm ein schönes kurzes Lied „The Lord is in his holy temple“ (Vertonung von Habakuk 3, Vers 20) – meine deutsche Fassung (vierstimmiger Chorsatz, entsprechend dem Original)  findet man HIER

Der Herr ist in seinem Heiligen Tempel

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„Nun danket alle Gott“ – mal etwas anders

„Nun danket alle Gott“ ist eines der bekanntesten traditionellen Kirchenlieder – und eines, das vom Text her auch heute noch gut verständlich ist. Ich habe den Choral in ein „leichtes Gospelfeeling“ gebracht – die Bearbeitung findet man HIER

Viel Freude damit!

Gesangbuch fürs Smartphone

Evangelische Landeskirche in Württemberg veröffentlicht Lieder-App

Stuttgart. Pünktlich zum 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) im Juni 2019 in Dortmund veröffentlicht die Evangelische Landeskirche in Württemberg eine erste Version der Lieder-App „Cantico“. Sie ist zunächst für iOS-Geräte verfügbar; in Kürze wird sie auch für Android-Geräte erscheinen.

„Das Smartphone und die Apps sind der heutige Kommunikationsweg Nummer eins. Ziel ist es, dass Cantico die Anlaufstelle für christliches und geistliches Liedgut wird“, sagt Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke. Die App werde daher kostenlos und bereits inklusive 33 Kernliedern aus dem Evangelischen Gesangbuch zum Download angeboten. Die User können anschließend über InApp-Käufe weitere Liedsammlungen erwerben.

Bis Ende 2020 soll in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das komplette Evangelische Gesangbuch mit allen Regionalteilen als InApp-Kauf abrufbar sein.

Die erste Liedsammlung, die es für 7,99 Euro zu erwerben gibt, ist das Kirchentagsliederbuch #lautstärke.

„Mit dem Smartphone hat man das Liederbuch und damit hilfreiche Texte und Melodien für alle Lebenslagen und Lebensfragen immer dabei. Singen ist mehr als Lesen. Es berührt und lässt Menschen aufatmen. ,Cantico‘ ist gedacht für alle, die ein Lied alleine singen wollen oder mit anderen zusammen, zuhause, in der Kirche, unterwegs oder im Urlaub. Die Lieder-App ,Cantico‘ kann deutlich mehr als ein Buch“, sagt Stefan Werner, Direktor des Evangelischen Oberkirchenrats.

„Uns war es wichtig, dass wir gemeinsam mit dem DEKT die relevante Zielgruppe erreichen, schnell mit einem Minimum Viable Product (MVP) am Markt sind, von der Nutzererfahrung profitieren und unser Produkt agil und nutzerzentriert weiterentwickeln können. Dazu gehören alternative Oberflächendesigns und frei kombinierbare Melodien und Begleitsounds“, sagt Johannes Quirin, Geschäftsführer des Stuttgarter Startups Kohelet 3 GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist für Konzeption, Entwicklung und Pflege der App verantwortlich.

Nach dem Download der App und dem Kauf einzelner Liedsammlungen stehen den Usern zu allen Liedern Texte und Noten zur Verfügung. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Noten skalierbar sind und sich optisch allen Endgeräten anpassen. Zudem lassen sich die Noten und der Text mit Hilfe farblicher Markierungen verfolgen, so dass die richtige Stelle des Liedes immer im Blick bleibt. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit, entweder nur den Gesang oder nur die Melodie abzuspielen. Alles ist auch offline nutzbar. Damit wird Singen, wann und wo immer man will, möglich.

Weitere Funktionen sind bereits in Planung. So wird die App künftig für Kirchengemeinden eine Beamer- oder auch Liedplanungsfunktion beinhalten. Die Liedauswahl kann dann während eines Gottesdienstes an die Wand projiziert und den Besuchern gleichzeitig kostenlos als digitales Liedblatt zur Verfügung gestellt werden. „Damit soll die Freude am Singen, Liederhören und Liederkennenlernen in unserer Kirche weiter gefördert werden“, betont Hanke. Eine schnelle, nutzerfreundliche Verbreitung von traditionellem und neuem geistlichem Liedgut stehe dabei im Vordergrund.

Und so kann es dann bald auf unseren Smartphones aussehen:

Cantico_Notenansicht

Bild: https://www.elk-wue.de/presse/pressefotos/aktuelles

Ein bisschen Musiktheorie: Wichtiger Link

Ich werde nie behaupten, dass meine kleinen musikalischen Werke, die sich weitgehend in konventioneller Harmonik (Tonika, Dominante …) bewegen, besonders anspruchsvolle Musik darstellen. Trotzdem habe ich mich immer gefragt, warum eigentlich heute eine viel größere Kluft zwischen „Gebrauchsmusik“ und (angeblicher) „Kunst“ besteht als zum Beispiel zu Bachs Zeiten, dessen Werke einerseits Gebrauchsmusik (meistens für den Gottesdienst, gelegentlich auhc zum bejubeln von Fürsten oder anderen Anlässen) und andererseits trotzdem das künstlerisch anspruchsvollste waren, was man sich zu seiner Zeit vorstellen konnte.

Erhellend für mich war deshalb der Text vom Komponisten Patrick Schönbach „Wenn Musik aus der Zeit fällt oder: Weshalb ich aus Überzeugung im 21. Jahrhundert tonale Musik schreibe“. Ihr findet ihn HIER

Neue Noten: Jesus Lamb of God

Ein einfacher Chorsatz mit dem liturgischen Text des „Agnus Dei“ kommt neu aus meiner Werkstatt. Den Text gibt es auf deutsch und auf Englisch. HIER ist das Lied zu finden.
Es kann in der Liturgie an der entsprechenden Stelle – vor der Austeilung – gesungen werden (also statt „Christe du Lamm Gottes“ oder der sonst üblichen Fassung des Agnus Dei). Es eignet sich aber m.E. auch gut dafür, es im Gehen zu singen, also zum Beispiel zum Einzug in einem Gottesdienst in der Passionszeit oder am Gründonnerstag, oder als Zwischengesang beim Abgehen eines Kreuzweges (auf dem Weg von Station zu Station)

Jesus Gottes Lamm – Jesus Lamb of God

Gospelkombinat Nordost: Zurück zu den Wurzeln!

Kirche Jarmen
Seit einigen Monaten ist das Gospelkombinat Nordost aus Greifswald dabei, mit dem Programm „psalms & spirituals“ zurück zu den Wurzeln der Gospelmusik zu gehen; dabei spielen auch viele bekannte Stücke wie „Swing low“, „Rock my soul“ usw. eine Rolle. Dabei geht der Chor noch ein Stück weiter als bei „psalms & chorales“: Er baut nicht nur Tandems aus je einem Psalm und je einem Choral, sondern arbeitet jeweils ein klassisches Spiritual mit einem passenden Psalm zu einem Lied zusammen.

Wie das geht? Kommt am besten und hört es euch an:

22. Februar, ab 19 Uhr, in der St.-Marien-Kirche, Alter Markt 1, 17126 Jarmen

Gospel – Impulse für den ländlichen Raum?

Es fällt auf, dass es gerade in Dörfern und Kleinstädten viele Gospelchöre gibt. Teilweise gab es sie auf dem Land früher als in den Städten. Es ist zwar schon eine Weile her, dass in der Zeitschrift „Kirche im ländlichen Raum“ ein Artikel von mir über Gospelmusik auf dem Land geschrieben habe –  aber zu seinen Thesen stehe ich nach wie vor. HIER ist er jetzt auch im Netz zu finden!

Youtube-Kanal „Gospel liturgisch“

„Glory to God – Gospel liturgisch“ ist der Titel einer äußerst erfolgreichen Sammlung von Gospelstücken aus dem Zebe-Verlag, die (auch) als liturgische Stücke verwendbar sind und so den Gottesdienst lebendiger machen können. Dazu gibt es jetzt eine eigene youtube-Playlist, in der einige Stücke aus diesem Buch in verschiedenen Fassung von verschiedenen Chören enthalten sind. Man findet die Videos HIER

(Zwei kleine Anmerkungen:
1. Die Liste kann verlängert werden. Wenn Chöre Stücke aus „Glory to God“ aufgenommen haben, ist es natürlich schön, wenn sie sie dort auch hochladen
2. Nicht immer handelt es sich bei den Stücken tatsächlich um notengetreue Aufnahmen der Fassungen aus dem Buch. Zum Beispiel ist bei „May the fragrance of Jesus“ mein Arrangement zumindest stark „ausgedünnt“  …  – da es aber ein schönes Lied ist, lässt sich die Version trotzdem anhören)

AZ titelt: „Uelzen wird zum Gospel-Mekka“

Die Jubiläumsausgabe des Norddeutschen Gospelchortreffens findet inzwischen auch schon in der Presse gebührende Beachtung. HIER ist der Artikel der „Allgemeinen Zeitung für die Lüneburger Heide“!

https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/uelzen-gospel-mekka-10030473.html

Und im Uelzener Generalanzeiger findet man diesen Artikel hier:

Berciht des "General-Anzeiger Uelzen" vom 24. Juni 2018