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Speisung der 5000

Ein Anspiel mit anschließender kurzer Dialogpredigt zur Speisung der 5000 zum Erntedankfest – zum Beispiel für einen Familiengottesdienst, aber auch für einen Gospelgottesdienst oder sonstigen “alternativen” Gottesdienst – gibt es hier

Das zwischen Anspiel und Predigt vorgeschlagene Lied vom Kleinen Jonathan findet man zum Beispiel im Liederbuch “Bibelhits” (MUSIKVERLAG KONTAKTE VBNR: ISBN3-89617-136-4)

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Die wichtigste Regel

Kleines Anspiel zu Matthäus 7,12 – zum Beispiel für einen Jugend- oder Konfirmandengottesdienst (Die Jugendlichen treten in Sportkleidung / mit Mannschaftstrikots auf. Der Text kann auch auf mehr als vier Personen aufgeteilt werden)

Trainer: Wir wiederholen heute die Handball-Regeln. Wer kann mir eine wichtige Handballregel nennen?

Spieler/in 1: Der Ball muss spätestens alle 3 Sekunden oder alle 3 Schritte einmal mit der flachen Hand auf den Boden geprellt oder abgespielt werden.
Der Ball darf auf keinen Fall mit dem Unterschenkel oder dem Fuß gespielt werden.

Spieler/in 2: Der Ball darf dem Gegenspieler nicht entrissen oder aus der Hand geschlagen werden. Auch das Klammern des Gegners, ihn festzuhalten oder zu stoßen kann zu einer Verwarnung führen.

Spieler/in 3: Ein geworfenes Tor gilt als gültig, wenn der Ball die Torlinie komplett überquert hat.
Der Anwurf erfolgt zu Beginn des Spiels, nach der Halbzeit oder nach einem Torgewinn.
Vor dem Anwurf darf kein Mitspieler die gegnerische Spielfeldhälfte betreten.

Trainer: Und wie lautet die wichtigste Spielregel – im Handball, im Sport überhaupt und im Leben?

Alle Spieler/innen: Jesus sagt: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt”

Ein “Heidenkind” erklärt das Kreuz

Es ist kurz nach der Wende. Eine junge Familie aus der gerade noch existierenden DDR besucht zum ersten mal ihre Verwandten im Westen. Beim Dorfrundgang treffen sie mich, den Dorfpfarrer und fragen mich, ob sie einmal in die Kirche schauen können. Ich gehe mit ihnen hinein. Der Junge ist fünf oder sechs Jahre alt und schaut sich neugierig um. „Er ist noch nie in einer Kirche gewesen“ sagen mir die Eltern.
Er schaut auf das Altarbild. Jesus am Kreuz hat einen großen goldenen Heiligenschein. Der Junge zeigt darauf und sagt: „Oh, da ist ja ein König“
Er will wissen, wer das ist und ich erzähle ihm etwas von Jesus.
Jetzt erst bemerkt er, dass Jesus Nägel in den  Händen und Füßen hat. Und er sagt: „Ih, die haben ihm wehgetan!“
Er möchte wissen, wie das kam und ich erzähle ihm etwas von Jesu Passion.
Er staunt und sagt: „Und er hat sich überhaupt nicht gewehrt?“
Ich bestätige ihm das und er meint: „Dann muss er die Menschen ja liebgehabt haben!“

(aus Wolfgang M. Richter GOSPELIMPULS Gütersloh 2013 S. 49)