Archiv der Kategorie: Musiktheorie

Neues Angebot des Michaelisklosters: Lernplattform Soulplay

 

 

 

 

 

 

 

Am 8. November 2019 startet die Landeskirche Hannovers die Online-Lernplattform Soul Play: Hauptberufliche und neben- und ehrenamtliche Kirchenmusiker*innen der Landeskirche Hannovers können sich hier online in den Bereichen Jazz, Rock und Pop fortbilden. Zum Start des Angebots stehen 100 Lern-Videos und begleitendes Material für Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug zur Verfügung.
Besuchen Sie die neue Plattform auf www.soul-play.de. Bei Fragen gern Email an: info@soul-play.de | Til von Dombois, Popkantor der Landeskirche Hannovers (Musikalische Leitung von Soul Play) und Andreas Hülsemann, Geschäftsführer des Netzwerks Popularmusik in der Landeskirche Hannovers (Gesamt-Projektleitung)

 

Nicht nur für Chorleiter: Intervalle einfach finden

In Chorproben ist es ein alltägliches Problem: Eine Stimme bekommt ihren Sprung von einer Note zur anderen nicht hin, eine Quinte oder Quarte vom Blatt singen können die wenigsten. Wie kann man für Intervalle eine „Eselsbrücke“ finden, so dass jeder weiß, welcher Tonabstand gemeint ist? Eine gute Hilfe dafür sind Liedanfänge oder andere bekannte Motive – zum Beispiel „Kuckuck“ für eine kleine Terz nach unten oder der Auftakt „NUN WILL der Lenz uns grüßen …“ für eine Quarte aufwärts. Eine komplette Zusammenstellung solcher Erkennunsghilfen gibt es auf der Kirchenmusikliste, zusammengestellt von deren Initiator, KMD Thomas Schmidt. Die Liste gibt es HIER

Click to access Intervalle.pdf

 

Popularmusik Ausbildung: Bewerbungsfrist endet am 15.6.!

Die Bewerbungsfrist für ein Bachelor Studium „Evangelische Kirchenmusik popular“ an der Ev. Pop-Akademie Witten läuft am 15. Juni aus. Wenn also jemand mit dem Gedanken spielt, dieses Studium zum Wintersemester zu beginnen, sollte er ganz schnell aktiv werden!
Hier gibt es die wichtigsten Infos: https://www.ev-pop.de/bewerbung/

Ein bisschen Musiktheorie: Wichtiger Link

Ich werde nie behaupten, dass meine kleinen musikalischen Werke, die sich weitgehend in konventioneller Harmonik (Tonika, Dominante …) bewegen, besonders anspruchsvolle Musik darstellen. Trotzdem habe ich mich immer gefragt, warum eigentlich heute eine viel größere Kluft zwischen „Gebrauchsmusik“ und (angeblicher) „Kunst“ besteht als zum Beispiel zu Bachs Zeiten, dessen Werke einerseits Gebrauchsmusik (meistens für den Gottesdienst, gelegentlich auhc zum bejubeln von Fürsten oder anderen Anlässen) und andererseits trotzdem das künstlerisch anspruchsvollste waren, was man sich zu seiner Zeit vorstellen konnte.

Erhellend für mich war deshalb der Text vom Komponisten Patrick Schönbach „Wenn Musik aus der Zeit fällt oder: Weshalb ich aus Überzeugung im 21. Jahrhundert tonale Musik schreibe“. Ihr findet ihn HIER