Gospel ist bunt!

Flüchtlingsheime brennen – und Christen können darüber nur erschrecken. Im Losungsbuch gab es in diesen Tagen (am Donnerstag) folgendes Bibelwort zu lesen: „Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer“.(Sprüche Salomos 14,31)

Was können wir als Gospelsänger tun?

  1. Unsere Lieder singen, die schon immer „interkulturell“ waren und eine globale Perspektive haben. Gospel kann die Herzen der Menschen mit Liebe füllen, dann ist kein Platz mehr für Hass.
  2. Den Gospelday am 19. September 2015. an dem sich ohnehin viele Chöre beteiligen, zu einem Zeichen der Solidarität machen, vielleicht sogar mit Flüchtlingen gemeinsam singen (siehe http://www.gospelday.de/)
  3. Auch Diskutieren ist manchmal nötig. Denn leider sind es nicht nur „ein paar unverbesserliche Rechte“, von denen sich die Mehrheitsgesellschaft radikal unterscheidet. Es gibt „fließende Übergänge“, es gibt Ängste und Unwissenheit bei Menschen, die sie empfänglich machen für Vorurteile – und dafür können Argumente und Fakten hilfreich sein. Von „pro asyl“ gibt es eine gute Liste, in der viele Sätze, die in Alltagsdiskussionen zu hören sind, auf den Prüfstand gestellt werden („Wir können doch nicht ganz Afrika aufnehmen“ und ähnliches). Guckst Du hier: http://www.proasyl.de/de/home/gemeinsam-gegen-rassismus/fakten-gegen-vorurteile/  – Sicher nichts für die Unverbesserlichen, aber vielleicht (hoffentlich) gibt es doch mehr „Verbesserliche“ als wir ahnen – und um die sollten wir uns bemühen!
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