Kirche und Konfer – wozu? Ein Dialog

Anspiel für einen Gottesdienst mit Begrüßung der neuen Konfirmanden

Der Gottesdienst beginnt mit Musik. Beispiel: EIn fetziges / evtl. bekanntes Stück vom Gospelchor und / oder einer Band, evtl. auch ein Sololied, das dem vermuteten Musikgeschmack der Konfis entgegenkommt. Direkt danach – noch vor der Begrüßung – treten zwei Jugendliche auf, möglichst nahe am Konfirmandenalter (evtl. Hauptkonfirmanden, falls es einen zweijähriges Unterrichtsmodell gibt) und unterhalten sich:

I: Da sind wir nun. Ich finde: Kirche ist super. Mir gefällt dieses alte Gebäude. Es ist immer so feierlich und so besonders, wenn man in einer Kirche ist. Die Musik gefällt mir: der Gospelchor aber auch die große Orgel und das Singen überhaupt.
II: Ich finde Kirche gar nicht so super. Meistens ist es langweilig. Ich verstehe gar nicht, wovon da geredet wird. Man muss eine Stunde oder länger stillsitzen. Man darf nicht mit dem Handy spielen und kann die ganze Zeit nichts essen. Und ich kann auch nicht gut singen. Was soll das also. Warum gibt es die Kirche überhaupt?
I: Weil vor 2000 Jahren Jesus in die Welt gekommen ist. Er hat den Menschen die Liebe Gottes gebracht. Er hat die Menschen geliebt. Er hat Menschen geheilt. Und er hat auch die angenommen, die in ihrem Leben etwas falsch gemacht haben und die, die niemand leiden konnte.
II: Aber Jesus ist doch schon lange tot.
I: Eben nicht. Jesus ist gestorben, am Kreuz. Und damit hat er gerade bewiesen, wie sehr er die Menschen liebt. Aber er ist vom Tod auferstanden. Er lebt. Ich kann mit ihm sprechen, wenn ich bete. Er kann mir helfen, auch heute. Und er will es uns schenken, dass wir auch ewig bei Gott leben dürfen.
II: Wenn das stimmt, dann müsste man doch allen Menschen etwas von Jesus erzählen, damit sie ihn kennenlernen!
I: Genau: Und deshalb gibt es die Kirche – Gottesdienst und Konfer und Taufen und kirchliche Trauungen und Trostgottesdienste, wenn jemand gestorben ist und Gruppen in der Gemeinde, in denen man andere Christen treffen kann und die schönen Gebäude, in denen Gottesdienst gefeiert wird.
II: Und all das kann man im Konfer kennenlernen? Dann kann das ja richtig interessant werden …

– Jetzt schließt sich die Begrüßung / das Votum und das Eingangslied an. –

BTW: Im Buch “GOSPELIMPULS” gibt es einen kompletten Konfirmationsgottesdienst, der den Spagat zwischen traditionellen Erwartungen (“Der Posaunenchor muss mitwirken”) und dem Anspruch, zeit- und jugendgemäß zu sein bewusst wahrnimmt. Thema: “Der Glaube hilft, Probleme zu lösen” – Glaubensbekenntnis, Lesung und Fürbitte sind musikalisch aufgelockert, es gibt eine ausgearbeitete Predigt mit Bilderrätsel, sämtliche liturgische Texte und Lied- und Musikvorschläge für Gospelchor, Posauznenchor und Gemeinde. Mehr Infos zum ganzen Buch gibt’s HIER

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